Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Fredenbeck verteidigt die Spitze

"Spieler des Tages": Jürgen Steinscherer

Dritte Liga: Vfl Fredenbeck besiegt Longericher SC / Suche nach Sponsoren

ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck bleibt Tabellenführer in der dritten Liga/West. Vor mehr als 800 Zuschauern besiegte der Spitzenreiter den Longericher SC mit 37:30. Das Spiel: beste Werbung für den Handball. Und ein VfL, der in der ersten Halbzeit mit schönem Kombinationsspiel eine Galavorstellung ablieferte. Das sah auch Gästetrainer Christian Stark so: "In dieser Liga gibt es keine bessere Mannschaft."
Beide Mannschaften machten viel Tempo. Nach tollen Paraden von VfL-Keeper Edgars Kuksa setzten sich die Gastgeber nach einer Viertelstunde auf 13:7 ab , vergaben sogar noch eine Reihe guter Chancen. Die 19:13-Führung zur Pause hätte durchaus höher ausfallen können. Mitte des zweiten Durchgangs erlebten die Zuschauer eine Schwächephase des Gastgebers. Der Vorsprung schrumpfte von 24:16 auf 26:22. Gegen die jetzt offensivere Abwehr tat sich der VfL schwer. Der Geestclub besann sich wieder auf die Stärke der ersten Halbzeit - und kam zurück. Vor allem Steinscherers Treffer bescherten die beruhigende 34:26-Führung in der 54. Minute.
In der Schlussphase gab Fredenbecks Co-Trainer Ghennadi Golovici dem Nachwuchs eine Chance. Ole Richter nutzte sie - und erzielte in der 58. Minute das 36:28 für den VfL. Nach dem Spiel wurde Steinscherer zum "Spieler des Tages" gewählt. Ein gutes Spiel machte auch Maciek Tluczynski, der mit schönen Anspielen und fünf Toren überzeugte. Kontinuierlich stark auf der rechten Seite nutzte auch Jonas Buhrfeind mit fünf Toren seine Chancen.
Nach der Partie bedankte sich Ulrich Koch, VfL-Geschäftsführer, beim Hallensprecher Dirk Ludewig. Dieser feierte letzte Woche seinen 70. Geburtstag. Sein größter Wunsch: „Noch einmal in der Sprecherkabine einen VfL Fredenbeck in der Bundesliga erleben.“
Der VfL ist sportlich auf einem guten Wege dorthin. Den Lizenzantrag für die zweite Bundesliga wurde gestellt. „Wir sind aber noch auf der Suche nach Sponsoren, die erkennen, wie wichtig die Bundesliga für diese Region ist und dass die Chance zum Aufstieg vielleicht in absehbarer Zeit einmalig sein könnte“, so Koch. Mir dem jetzigen Etat können wir das nicht berappen. „Für die zweite Bundesliga brauchen wir mindestens 200.000 Euro mehr." Vielleicht komme der Aufstieg aber auch noch zu früh. "Wir haben ein junges Team. Und abschießen lassen wollen wir uns in der zweiten. Liga nicht." Der Schritt in das zweite Oberhaus sei nicht einfach. "Die Mannschaften, die dort spielen, sind durchweg Profi-Teams." Wichtig sei jetzt erst einmal die Meisterschaft.