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"Jetzt muss der Maik ran!"

Maik Heinemann spielte jahrelang erfolgreich für Fredenbeck
Hiobsbotschaft für den VfL Fredenbeck / Maciek Tluczynski fällt für mehrere Wochen aus
ig. Fredenbeck. Am heutigen Samstag, 16. November, empfängt der VfL Fredenbeck um 19.30 Uhr in der 3. Liga/Nord den Tabellenfünften, den 1. VfL Potsdam. Die Fredenbecker Handballer wollen Punkte gegen den Abstieg sammeln. Doch nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Robert Kieliba, Ghenadi Golovici und Birger Tetzlaff folgt die nächste Hiobsbotschaft: Maciek Tluczynski, mit 74 Toren der erfolgreichste Werfer im Team des VfL, fällt mit einer gebrochenen Hand für mehrere Wochen aus. Trainer Uwe Inderthal spricht von einem Supergau. "Uns fehlen jetzt vier Leistungsträger."
Vielleicht erhört der Coach den Wunsch vieler Fans: Handball-Urgestein Maik Heinemann müsse helfen. "Heine" spielte 21Jahre für den VfL, beendete vor zwei Jahren seine Liga-Laufbahn, spielt jetzt in der "Dritten". Auch Cedric Koch, ehemaliger Kreisläufer der ersten Mannschaft, wäre eine Option. "Mit Beiden haben wir schon gesprochen", sagt VfL-Manager Hajo Klintworth. "Aber ob uns das hilft, steht in den Sternen. Beide haben zwei Jahre nicht trainiert. Jetzt müssen die jungen Akteure Verantwortung übernehmen. Alle müssen enger zusammenrücken." Auch Trainer Inderthal kann sich vorstellen, Koch und Heinemann ins Spiel zu bringen. Der Ausfall von Tluczynsky treffe den VfL knüppelhart, sagt der Übungsleiter. "Improvisation steht an."
Was positiv stimmt: Kieliba ist nach langer Verletzungspause ins Training eingestiegen. Und Benedict Philippi ist wieder fit.
Potsdam ist ein harter Brocken: Die Mannschaft besiegte am vergangenen Wochenende Springe, belegt mit 12:8 Punkten Platz fünf in der Tabelle. In der letzten Saison konnte die Mannschaft in der Geestlandhalle nicht gewinnen. Für Inderthal steht fest: "Das Team ist mit Kampfgeist zu schlagen!"