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Knapper Derby-Sieg für Beckdorf

Rückraumspieler Benedikt Philippi erzielte im Derby drei Tore

Handball-Oberligist SV Beckdorf gewinnt das Derby gegen den VfL Fredenbeck mit 33:32

ig. Fredenbeck. Was für eine Dramatik! Was für ein Krimi! Was für eine großartige Stimmung! 60 Minuten Spitzenhandball! Mehr als 1.500 Fans! Das Drittliga-Derby zwischen dem VfL Fredenbeck und dem SV Beckdorf war beste Werbung für den Handball-Sport. Aber keine Partie für Menschen mit schwachen Nerven. Denn bis zur letzten Minute war offen, wer das Derby für sich entscheiden würde.
Bis zur 45. Minute bestimmte der VfL die Partie. Erst in den letzten Minuten kippte die Begegnung. Beckdorf hatte am Ende die Nase mit 32:32 vorne, erwischt einen Saison-Auftakt nach Maß. Zwei Siege in zwei Spielen bescheren dem Dammann-Team Platz zwei in der Tabelle. Kreiskonkurrent Fredenbeck hingegen findet sich nach der zweiten knappen Niederlage auf dem vorletzten Platz wieder.
VfL-Trainer Uwe Inderhal war die Enttäuschung auf der Pressekonferenz deutlich anzumerken. "Ich weiß gar nicht, ob ein Remis nicht gerechter gewesen wäre."
Gleichwohl: Inderthal kann mit der Leistung seiner Crew zufrieden sein. Vor allem in Halbzeit eins stellte Fredenbeck das bessere Team. Was die VfL-Fans begeisterte: Sie erlebten ein Team, das unbedingt gewinnen wollte. "Als würden sie für ihren verletzten Rückraumspieler Robert Kieliba mitkämpfen", mutmaßte ein Fan. Der Neuzugang verletzte sich im Saisonauftaktspiel gegen Kiel zwei so schwer, dass er um die Fortsetzung seiner Karriere bangen muss.
Der Gastgeber startete furios, setzte sich in der 15. Minute durch den Treffer von Lars Kratzenberg, der mit neun Toren zum besten Werfer avancierte, mit 11:6 ab. Der Beckdorfer Angriff kam nicht so richtig in Schwung. Stefan Völkers in der Vorwoche noch mit 15 Treffern der beste Schütze traf einmal. Pausenstand: 19:16 für den VfL.
In der 38. Minute erzielte Christopher Behre erstmals den Ausgleich für die Gäste. Danach ging das Team von Trainer Lars Dammann mit 28:26 in Führung. Zwei Treffer von Benedikt Philippi machten es in der 55. Minute (31:31) wieder spannend. Erneut traf Behre für Beckdorf. Den letzten Angriff konnte Fredenbeck nicht mehr zu einem Remis nutzen.
Der VfL trifft am Samstag, 14. September, auswärts auf den SV Mecklenburg-Schwerin. Die Beckdorfer sind spielfrei, treten am 21. September bei den Füchsen Berlin II an. "Ein harter Brocken", weiß Coach Dammann.