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Kretschmer ist der Matchwinner

Bennet Kretschmer
 

Fredenbeck besiegt Aurich /Neuzugang feiert furiosen Einstand / Beckdorf verliert beim Letzten

ig. Fredenbeck/Beckdorf. Sieg Nummer Drei - von neun Heimspielen. Handball-Drittligist VfL Fredenbeck besiegte am vergangenen Wochenende vor 800 Fans Aurich mit 28:24, klettert mit nun 20:20 Punkten auf Platz sieben. Neuzugang Bennet Kretschmer avancierte in seinem ersten Spiel mit acht Feldtoren zum Matchwinner. Vor einem Jahr stand der VfL zu dieser Zeit mit 10:30 Punkten im Abstiegskampf. Jetzt können die Fredenbecker es etwas ruhiger angehen lassen. 20:20 Punkte - und noch sechs Heimspiele stehen an. Am Samstag, 28. Februar, läuft der VfL beim Tabellenzweiten Springe auf. Am 7. März steigt dann in der Geestlandhalle das Derby gegen den SV Beckdorf.

Die Fredenbecker taten sich gegen die offensive Abwehr der Ostfriesen schwer. Lars Kratzenberg wurde mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen. Auch die Wege von Maciek Tluczynski störten die Auricher früh. Die Folge: Die Gäste setzten sich sich über 3:0 in der zwölften Minute mit 8:3 ab. Fredenbecks Trainer Andreas Ott nahm eine Auszeit, brachte den 24-jährigen Neuzugang Bennet Kretschmer. Der Linkshänder fügte sich auf der halbrechten Rückraumposition bestens ein. Sein erster Wurf war gleich ein Treffer zum 4:8-Anschluss. Zur Pause verkürzte der VfL den Rückstand auf 10:13.

Im zweiten Durchgang kippte das Spiel in der 45. Minute. Kretschmer brachte den VfL mit seinem siebten Treffer erstmals in Führung (17:16). In der letzten Viertelstunde machte der VfL Tempo. Ghennadii Golovici und Jürgen Steinscherer erzielten wichtige Tore. In der Abwehr überragte Zdenek Polasek und Keeper Edgars Kuksa parierte drei Siebenmeter.

„Mit Kretschmer haben wir im Rückraum eine sehr gute Alternative zu Lars Kratzenberg und Maciek Tluczynski hinzugewonnen“, freute sich Trainer Andreas Ott. Enttäuscht war OHV-Trainer Arek Blacha: „Heute hat Leidenschaft gegen Handball gewonnen. “ Am Ende kamen Erinnerungen an das Hinspiel gegen den VFL auf, in dem die Auricher bis eineinhalb Minuten vor Schluss geführt und mit zwei Toren verloren hatten.

Das Gefühl, wie es ist, ein Heimspiel zu gewinnen: Tomasz Malmon hatte es fast vergessen. Von daher wollte er mit seinen Emotionen nach dem 33: 39 über den SV Beckdorf nicht erst hinter den Berg halten. „Das ist der pure Wahnsinn. Wir haben uns für den enormen Einsatz verdient belohnt. Aber das war auch nur der erste Schritt.“
„Es liegt noch viel Arbeit vor uns“, sagte Beckdsorfs Interims-Trainer Thorsten Detjen nach der Niederlage beim Tasbellenletzten. Die offensive Deckungsarbeit bereite dem SV massive Probleme, die sich in mehr als 20 Fehlwürfe wiederspiegelten. So konne man auch gegen den Letzten nicht bestehen, meinte DEtjen. Der neue Coach, der erst seit knapp zwei Wocxhen beim SV die Regie führt, will jetzt schwerpunktmäßig die Abschlussschwäche bekämpfen.

Übrigens: ¨SV-Ex-Trainer Lars Dammann befand sich nicht auf der Zuschauertribüne. Dammann schaute sich das Heimspiel der Fredenbecker an - und spendete den Fredenbeckern nach dem Erfolg Beifall.