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"Mission Impossible" kommt in Schwung!

Jubel nach dem Sieg über die Jungzebras

VfL Fredenbeck besiegt Kiels Bundeliga-Reserve mit 29:27 / Fanbus zum Auswärtsspiel in Habenhausen

ig. Fredenbeck. Raúl Alonso, Trainer des Handball-Drittligisten THW Kiel II, wagte nach der Niederlage seines Teams auf der Pressekonferenz eine Prognose, die die Fredenbecker Fans mit viel Beifall bedachten. "Ich bin mir sicher, dass wir in der nächsten Saison wieder in der Geestlandhalle aufeinander treffen", so der Coach der Jungzebras. "Es macht großen Spaß, in dieser tollen Atmosphäre Handball zu spielen."

Der VfL Fredenbeck gewann am vergangenen vor 700 Zuschauern das Nachholspiel gegen den THW Kiel II mit 27:25. Der Rückstand zum Nicht-Abstiegsplatz, den aktuell der TSV Burgdorf belegt, schmilzt auf einen Punkt. Die seit Jahresbeginn im Fredenbecker Hallenheft ("Kreisläufer") als "Mission impossible" betitelte Aufholjagd kommt in Schwung. Im Saison-Endspurt verfügt der Geestclub gegenüber der Konkurrenz über das vermeintlich leichtere Restprogramm. "Wenn wir unser Potential abrufen, holen wir die Punkte", gibt sich Trainer Andreas Ott optimistisch.
Drei Punkte müssen jetzt noch her - die könnten zum Klassenerhalt reichen. Allerdings nur dann, wenn Mitstreiter Burgdorf neben seinem letzten Heimspiel auswärts in Minden und am letzten Spieltag in Beckdorf nicht mehr gewinnt.
Fredenbeck ist am 27. April beim Tabellenvorletzten in Habenhausen zu Gast. "Dort werden die VfL-Fans für reichlich Stimmung sorgen", ist sich Vereins- Pressesprecher Jörg Potreck sicher. Für das Auswärtsspiel setzt der Verein einen Fan-Bus ein. Eine Woche später geht es nach Großburgwedel. Und am 10. Mai steht mit dem Heimspiel gegen die HSG Lemgo das letzte Saisonspiel auf dem Programm.

Zum Spiel gegen den THW Kiel II: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich der VfL zur Pause auf 16:11 ab. Keeper Edgars Kuksa glänzte mit schönen Paraden. Die Gäste vergaben eine Reihe guter Chancen. "Wir haben über 25 Fehlwürfe auf unserer Statistik", so Kiels Coach Alonso. Fest stehe für ihn aber: "Fredenbeck hat verdient gewonnen."

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lars Kratzenberg wurde es noch einmal spannend. Fredenbecks Vorsprung verringerte sich. In der 42. Minute glichen die Gäste beim 17:17 aus. Die "traditionelle" Auszeit der Fredenbecker stand an. "Immer diese zehn Minuten. Die Spieler lassen den Ball nicht laufen", schimpfte Trainer Ott. Das Unentschieden hielt bis zum 21:21. Als Keeper Kuksa in der 59. Minute beim 26:24 einen Siebenmeter parierte, war der Sieg perfekt. Stark im Angriff spielte Benedict Philippi mit neun Feldtoren. "Diesmal hat aber die ganze Mannschaft vor allem in der Abwehr überzeugt", so Ott.

VfL-Manager Hajo Klintworth war am Samstag nicht in der Geestlandhalle. Er hatte doppelten Grund zur Freude: Ehefrau Nadine brachte eine Tochter zur Welt.