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Misslungene Heimpremiere des VFL Fredenbeck

Co-Trainer Jan-Hendrik Buhrfeind wurde von Ulli Koch und Andreas Ott verabschiedet (v.li.)

Drittligist verliert in der Geestlandhalle mit 32:26 gegen Flensburg / Handball-Legende Binjo Tluczynski Gast in der Geestlandhalle

ig. Fredenbeck. "Es hätte ein insgesamt schönes Wochenende werden können", sagt Ulrich Koch, Geschäftsführer der Fredenbecker Handball-GmbH. "5:1 Punkte aus den ersten Auswärtsspielen, ungeschlagen und dann ein gelungener Sponsorenabend in der Deinster Mühle mit mehr als 120 Anhängern." Also: Alles sei glänzend für die Partie gegen die SG Flensburg-Handewitt II vorbereitet gewesen. Doch die Heimpremiere in der renovierten Geestlandhalle misslang. Der Geestclub verlor vor mehr als 800 Zuschauern gegen die SG mit 26:32.
Dabei hatten die Fredenbecker in Binjo Tluczansky, einst weltbester Handballer, Spieler, Bundesliga-Torschützenkönig und Trainer beim VfL Fredenbeck, einen prominenten Unterstützer.
Der VfL konnte gegen die SG nicht an die zuvor in den Auswärtsspielen gezeigten Leistungen anknüpfen, stand in der Abwehr nicht stabil genug, tat sich im Angriff schwer. Kurzum: Die Chancen-Verwertung war miserabel.
So lief das Team von Trainer Andreas Ott bis zur 6. Minute einem 0:4-Rückstand hinterher. Als Lars Kratzenberg und Maciek Tluczynsky trafen, verkürzten die Gastgeber in der 12. Minute zum 5:6. Von da an war die Partie bis zum 15:16-Pausenstand ausgeglichen. Nach dem Pausentee war noch alles möglich: Dann leistete sich Fredenbeck vor allem individuelle Fehler. Besonders Benedict Philippi schloss vorschnell ab, ballerte bevorzugt ins Auffangnetz.
"Insgesamt gab es zu viel Hektik im Abschluss", bilanzierte Coach Ott später auf der Pressekonferenz. Zufrieden zeigte sich sein Gegenüber SG-Trainer Till Wiechers: "Alle Spieler haben einen großen Kampfgeist und einen super Charakter gezeigt. Wir hatten Fredenbeck 60 Minuten im Griff."
Die Folge: Die SG setzte sich nach dem 19:19 innerhalb von zehn Minuten mit fünf Toren ab. Diesen Rückstand konnte Fredenbeck nicht mehr einholen. Coach Ott fand nach der Niederlage klare Worte: "Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Wir sind als Abstiegskandidat in die Saison gegangen, haben einen guten Start hingelegt." Jetzt gelte es, sich Stück für Stück zu verbessern. Nach dem Spiel wurde Co-Trainer Jan-Hendrik Buhrfeind verabschiedet. Er beginnt ein Studium.
Der nächste Gegner: auswärts am Sonntag, 5. Oktober, gegen Aurich.

Der SV Beckdorf verlor am vergangenen Wochenende das Auswärtsspiel beim SV Mecklenburg-Scherin deutlich mit 23:32. "Wir haben zu keiner Zeit ins Spiel gefunden", urteilte Trainer Lars Dammann. Besonders der Rückraum zeigte wenig Engagement. Am Samstag, 4. Oktober, trifft der SV vor heimischen Fans um 19.30 Uhr auf Schlusslicht Achim/Baden.