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Nicht an die Absprachen gehalten!

VfL Fredenbeck kassiert bittere Heimniederlage gegen Braunschweig /
Auswärts gegen Flensborg punkten
ig. Fredenbeck.So hat man die Fans in der Fredenbecker Geestlandhalle selten erlebt. "Ich glaube, ich bin auf der falschen Veranstaltung", wetterte ein Anhänger. Ein anderer schimpft: "Das war Null-Kollektiv-Arbeit!" Was war geschehen? Der Drittligist kassierte am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Aufsteiger Braunschweig eine schlimme 22:30- Niederlage, bot Handball, der die mehr als 1.000 Zuschauer bitter enttäuschte: viele technische Fehler, verworfene Bälle, nicht genutzte Chancen. "Die Spieler haben sich nicht an die Absprachen gehalten. Besonders den Kreisläufer haben wir nicht in den Griff bekommen. Das hat uns den Kopf gekostet", schimpfte VfL-Trainer Andreas Ott, der sogar mit Pfiffen bedacht wurde. Seine Replik: "Ihr habt mich schon gefeiert, jetzt werde ich ausgebuht." Er könne das verkraften. So sei das Handball-Geschäft. Maciek Tluczinsky, der nur wenig Spielanteile erhielt, sagte später, die Spieler seien nervös und unsicher gewesen. „Wir müssen die Partie schnell vergessen, uns auf das nächste Spiel gegen Magdeburg konzentrieren."
Was die Fans freuen dürfte: Tluczynski bleibt dem VfL für weitere zwei Jahre erhalten. Er habe den Vertrag unterschrieben, weil er sich in Fredenbeck sesshaft fühle. Auch Jonas Buhrfeind und Karol Moscinsky bleiben beim VfL.
Zum Spiel: 20 Minuten war die Partie ausgeglichen. Edgars Kuksa hielt den VfL bis dahin mit seinen Paraden im Rennen. Kurz vor der Pause aber bestrafte Braunschweig die Fehler des VfL. Im zweiten Durchgang konnte sich Fredenbeck nicht mehr aufbäumen. Die offensive Abwehr der Braunschweiger stand gut. Der MTV setzte sich in der 57. Minute auf 30:19 ab. Löwen-Coach Volker Mudrow zeigte sich auf der Pressekonferenz zufrieden. "Unser erster Auswärtssieg in der Dritten Liga. Wir haben ein tolles Spiel gemacht." Und dann in Richtung seines Trainerkollegen. "Vielleicht erleben wir ja in der nächsten Saison ein spannenderes Match." Fredenbeck muss sich nun sputen. In den nächsten beiden Partien in Flensburg am 21. Januar und vor heimischen Fans gegen Magdeburg II am 28. Januar muss gepunktet werden, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen.