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"Schluss mit der Schönrederei!"

Kein Durchkommen für den Fredenbecker Maciek Tluczynski

Drittligist VfL Fredenbeck verliert gegen Minden II / Der Abstieg in die Oberliga rückt näher

ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck hat das erste "Endspiel" um den Klassenerhalt gegen GWD Minden II mit 28:31 vor 600 Zuschauern verloren, vollzieht im Abstiegskampf einen großen Schritt in die Oberliga. Alle Hoffnungen auf einen Endspurt sind mit dieser Niederlage wohl zerplatzt.
Spielerisch lief bei den Gastgebern im Angriff gar nichts. Zur Pause lag der VfL mit 8:13 hinten. Hoffnung keimte noch einmal auf, als der VfL in der Schlussphase auf 26:28 verkürzte. Doch technische Fehler führten immer wieder zum Ballbesitz der Mindener, die einfach cleverer waren und verdient gewannen. "Da sieht man, dass uns wohl doch die Qualität fehlt", so Trainer Andreas Ott auf der öffentlichen Pressekonferenz. Das Hauptproblem in der ersten Halbzeit sei der Angriff gewesen. "Zu wenig Bewegung. Nur acht Tore in 30 Minuten reichen nicht aus." Die Spieler würden den Kopf nicht einschalten.
Der Klassenerhalt ist für den Coach kein Thema mehr, das machte der Trainer auf der Pressekonferenz deutlich. Das einzige Team, zu dem der Geestclub wohl noch aufrücken könnte, ist Oranienburg. Für diese Aufholjagd muss Fredenbeck in der verbleibenden zehn Partien sechs Punkte ergattern. Ott ist skeptisch: Er wolle mit seinem Team die Saison vernünftig zu Ende spielen. "Den Umbruch vernünftig einläuten." Dann Klartext: Man brauche jetzt nichts mehr schön zu reden. Lob vom Coach gab es für den neuen Keeper Tobias Mahncke, den der VfL für den Rest der Saison verpflichtete.
Gästetrainer und Ex-Bundesligaspieler Aaron Ziercke fand lobende Worte für den Gastgeber. Es sei immer etwas Besonderes, gegen den Traditions-Club zu spielen. An den VfL habe er gute Erinnerungen. "Mein erstes Spiel in der Bundesliga war gegen Fredenbeck", so der Ex-Nationalspieler.
In der Tabelle rücken die Mindener auf den fünften Platz vor, liegen nur noch einen Punkt hinter der Reserve vom TBV Lemgo. "Wir wollen jetzt den dritten Platz erobern. In dieser Liga ist das richtig gut", meinte Ziercke.
Das nächste VfL-Auswärtsspiel: Sonntag, 23. Februar, gegen den Tabellenletzten Altlandsberg.