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"Supergau" beim VfL Fredenbeck ?

Das Aus für Tluczynsky? Das wäre bitter für Fredenbeck

Fredenbeck hat gegen den Tabellenführer keine Chancen / Potsdam reist an

ig. Fredenbeck. Im Spiel gegen den Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg gab es für den VfL Fredenbeck nichts zu holen. Der VfL unterlag dem Ex-Bundesligisten deutlich mit 24:35. Bitter für den VfL: Führungsspieler Maciek Tluczynski verletzte sich an der Hand. Einsatz gegen Potsdam am kommenden Samstag gegen Potsdam fraglich. Trainer Inderthal: "Das wäre der Supergau." Die Diagnose stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Bis Weihnachten fällt auch Birger Tetzlaff aus. Er kugelte sich einen Finger aus.
Mit der ersten Halbzeit war Trainer Inderthal zufrieden. Der VfL präsentierte sich stark verbessert. "Wenn wir mit Torwart in Halbzeit eins gespielt hätten, wäre das Ergebnis nicht so deutlich ausgefallen, sagte der Coach auf der Pressekonferenz. Keeper Edgars Kuksa sah in Hälfte eins nicht gerade gut aus, hielt aber nach dem Pausentee besser. Aber wer glaubte, Fredenbeck könne Henstedt schlagen, sei fehl am Platz, so Inderthal. "Das ist eine Super-Mannschaft mit Ex-Akteuren aus der Zweiten Bundesliga. Und wir treten mit 18- und 19-jährigen Spielern an." Was Inderthal wurmte: Glasklare Torchancen wurden nicht genutzt.
Nur ein einziges Mal führte der VfL gegen die "Frogs", als Pascal Lens nach genau zwei Minuten einen Gegenstoß zum 2:1abschloss. Dann hatte der Liga-Primus alles im Griff, setzte sich zwischenzeitlich sogar auf 20:12 ab (25.). Vor dem VfL- Kreis brannte die bundesweit stärkste Offensivabteilung aller dritten Ligen, die in zehn Begegnungen 357 Treffer erzielte, ein Feuerwerk ab, übte von allen Positionen aus Torgefahr aus. Der deutliche Auswärtssieg, der nach 60 Minuten in der Geestlandhalle auf der Anzeigentafel prangte, stellte SV-Trainer Tobias Skerka, der in Fredenbeck als ehemaliger aktiver Spieler viele Hände schütteln musste, zufrieden. „Wir haben eine souveräne Vorstellung abgeliefert."
Die Punkte müsse sich sich der VfL aus anderen Spielen holen, fordert Inderthal. Gelegenheit bietet sich am Samstag, 16. November an. Dann trifft der Geestclub um 19.30 Uhr auf Potsdam. Beginn: 19.30 Uhr. Ein starker Kontrahent: Das Team besiegte am vergangenen Wochenende im Auswärtsspiel Springe mit 24:25, steht im vorderen Drittel. Der Erfolg müsse aber relativiert werden, sagt Inderthal. "Dem Tabellenzweiten fehlen Leistungsträger wegen Verletzungen."