Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Tanzen: TFG-Team in der Oberliga

Nadine Sahr und Michael Siems vom Stader A-Team tanzten sich in die Herzen der Zuschauer (Foto: oh)
ig. Fredenbeck. Die Fredenbecker Geestlandhalle verwandelte sich am vergangenen Wochenende wieder in einen Tanztempel. Die TFG Stade richtete ein Turnierwochenende in den Lateinamerikanischen Tänzen der Formationen aus. Mehr als 700 Zuschauer verfolgten an beiden Tagen das Geschehen auf der Tanzfläche, waren angetan von der Perfektion der 15 angereisten Formationsteams.
Den Auftakt machten am Samstag acht Teams der Oberliga Nord Latein Gruppe A. Mit dabei: das Stader A-Team, das eine gute Platzierung erreichen musste, um nicht abzusteigen. „Die Stellprobe ließ nichts Gutes erahnen – zu nervös und unsicher wirkten die Tänzerinnen und Tänzer in der eigenen Halle bei der Ausführung von Cha Cha, Rumba, Paso Doble, Samba und Jive“, sagt Pressesprecher Bernd Wetekamp.
Zur Vorrunde fand das Trainerteam die motivierenden Worte in der Kabine. „Die ganze Halle ist nur euretwegen hier.“, so Trainerin Julia Schanz. „Wir haben nichts zu verlieren.“ Mit dieser Einstellung gingen die 16 Damen und Herren dann auch auf die Tanzfläche, zeigten eine starke Darbietung und konnten sich erstmalig in dieser Saison für das große Finale qualifizieren.
In der Endrunde tanzten die Stader befreit auf. Die Wertungsrichter honorierten das Gesehene mit dem 6. Platz, vor den Mannschaften aus Verden und Osnabrück. In der Ligatabelle konnte das TFG A-Team sich um einen Platz verbessern, steht nun punktgleich mit der Mannschaft aus Osnabrück auf dem rettenden sechsten Platz.
Weitere zwei gute Turniere sind notwendig, um die Mannschaften aus Osnabrück und Walsrode auch am Saisonende hinter sich zu lassen. „Jetzt haben wir wieder eine realistische Chance, die Liga zu halten“, so Co-Trainer Stephan Schanz.
Für die zweite Mannschaft der TFG stehen in erster Linie der Spaß und die Freude am Formationstanzsport im Vordergrund. „Sie wollten nicht Letzter werden“, sagt Wetekam. Das gelang: Wie weit und routiniert die jungen Tänzerinnen und Tänzer schon sind, bewiesen sie bereits nach nur wenigen Sekunden auf der Tanzfläche. Trainer Blanke gab einen Moment zu früh das Zeichen für den Beginn der Musik. Doch auch dieser kleine Schnitzer blieb dank der schnellen Reaktion der Mannschaft eine Randnotiz. „Sie haben meinen Fehler gut kaschiert und ich bin sehr stolz auf sie“, so Blanke.
Trotz eines engagierten Vorrundendurchganges, reichte es nur zur Teilnahme an der Platzierungsrunde. Hier galt es nun wieder die Konkurrenz aus Delmenhorst hinter sich zu lassen. Klappe! Die Wertungsrichter vergaben für den Finaldurchgang fünfmal die Wertung eins - der sechste Platz konnte gefeiert werden.