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Verloren - aber großes Lob

Setzt sich gegen starke Mindener durch - Fabian Schulte Berthold erzielte drei Tore
Der VfL Fredenbeck verliert im DHB-Pokal gegen den Bundesligisten Minden mit 20:33 / Lob vom Gästetrainer Goran Perkovac

ig. Fredenbeck. "Gekämpft und gut gespielt." Er könne gar nicht glauben, dass Fredenbeck in der vergangene Saison um den Klassenverbleib bangen musste. In der neuen Saison werde es dieses Problem bestimmt nicht mehr geben. Goran Perkovac, Trainer des Bundesligisten TSV GWD Minden, war voll des Lobes. "Ich gratuliere Trainer Andreas Ott zu dieser Mannschaft."

Der VfL Fredenbeck verkaufte sich im DHB-Pokal gegen den Erstligisten beim 20:33 super. Der Auftakt geriet für Minden holprig. Der VfL stellte die Gäste mit einer 5:1-Deckung vor Probleme. Erst nach acht Minuten und drei Paraden von Gästekeeper Gerrie Eijlers brachte Florian Freitag Minden mit 1:0 in Front.
Unter den Neuzugängen beim VfL wusste Jürgen Steinscherer mit sechs Toren zu gefallen.

Die mehr als 300 Zuschauer in der Beckdorfer Sporthalle staunten nicht schlecht. Die VfL-Abwehr agierte stabil, ließ den ersten Gegentreffer durch Mindens Florian Freitag erst in der achten Spielminute zu. In der ersten Viertelstunde scheitere der VfL mehrfach frei vor dem Gäste-Keeper. Allein zwei Siebenmeter wurden nicht verwandelt, zweimal landete der Ball nur am Pfosten. Minden steigerte sich, setzte sich zur Pause erwartungsgemäß mit 15:7 ab.

Nach dem Pausentee hielt der Geestclub die Partie lange offen gestalten. Der Bundesligist setzte sich erst nach der 39. Minute weiter ab. VfL-Trainer Andreas Ott konnte zufrieden sein. "33 Tore gegen einen Erstligisten sind OK." Bittter: Für Philipp Grote war die Partie schon früh zu Ende. Nach einer Verletzung an der Nase musste er ins Krankenhaus gefahren werden. Von den anderen Neuzugängen war an diesem Abend wenig zu sehen. Coach Ott setzte auf die eingespielte Sieben. Zdenek Polášek und Karol Moscinski bekamen nur wenig Spielanteile. Jürgen Steinscherer zeigte, dass er ein sicherer Siebenmeterschütze ist.

Die neue Saison beginnt für den VfL Fredenbeck am 30. August mit einem Auswärtsspiel in Altjührden. "Wir sind gut gerüstet", so Ott. "Die Abwehr steht stabiler als in der vergangenen Saison. Im Angriff gab es nur wenige technische Fehler. Die Bälle werden ausgespielt."