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Verzicht auf die Zweite Liga

ig. Fredenbeck. Handball-Drittligist-Spitzenreiter VfL Fredenbeck beantragt keine Lizenz für die 2. Bundesliga. Bis zum vergangenen Donnerstag hätte der Geestclub noch Zeit gehabt, der Handball-Bundesliga (HBL) und dem Deutschen Handballbund (DHB) seine Budgetplanungen vorzulegen. "Rund 150.000 Euro fehlen, um den Aufstieg in die 2. Liga zu finanzieren", sagt VfL-Geschäftsführer Ulli Koch. "Mit dem Herzen wollen wir in Liga zwei. Mit dem Verstand aus derzeitiger Sicht nein." Die Grundlagen für einen Aufstieg in den Profi-Bereich seien zwei Jahre nach dem knapp vermiedenen Abstieg in die Oberliga noch nicht gegeben. "Ohne eine verlässliche Basis, besonders in finanzieller Hinsicht, erscheinen die Risiken größer als der durchaus wünschenswerte Spaß in der Bundesliga", so Koch. Drei Auswärtsspiele und zwei Heimspiele - am 9. April gegen den Neusser HV und am 30. April gegen den Leichlinger TV - trennen den VfL Fredenbeck noch vom Meistertitel in der Dritten Liga. Koch: "Vielleicht findet das ,Endspiel' um die Meisterschaft am letzten Spieltag in der Fredenbecker Geestlandhalle statt."