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Viele freie Würfe nicht genutzt

Fredenbeck verliert vor der Rekordkulisse von mehr als 3.000 Zuschauern beim HSV mit 27: 26 / Kreisderby gegen Beckdorf in Buxtehude

ig. Fredenbeck.Die Halle brannte, die Spieler kochten. Vor der grandiosen Rekordkulisse mit mehr als 3.000 Fans verlor Handball-Drittligist VfL Fredenbeck das hart umkämpfte Nordderby gegen den HSV mit 26:27. Die Hanseaten überholten mit ihren jetzt 8:2 Punkten den zuvor unbesiegten VfL, setzen sich als Dritter in der Spitzengruppe fest. Der Geestclub fällt auf Rang fünf zurück. Tabellenführer bleibt die HSG Norderstedt/Henstedt, die 26:20 beim SV Beckdorf gewann.
Am Sonntag, 16. Oktober, steht in der Buxtehuder Halle Nord um 16 Uhr das Derby gegen Beckdorf an. "Das ist ein besonderes Spiel", so Trainer Ott. "Wir wollen wieder in die Spur zu kommen, das Selbstvertrauen nicht verlieren." Gleichwohl: Beckdorf sei ein starker Konkurrent. Und Fredenbeck leide unter der Verletzungsmisere. "Jetzt fällt auch noch unser Keeper aus." Edgars Kuksa verletzte sich in Hamburg am Finger. Die Wunde musste genäht werden. Sein Einsatz im Kreisderby ist ausgeschlossen. Das Derby gewinnen will auch Beckdorfs Trainer Rayco Rodriguez. "Kopf hoch und kämpfen," so der Coach nach der Heim-Niederlage gegen die HSG.
Ott sprach nach der Hamburg-Partie von einer "unglücklichen Niederlage". Er sei mit der Abwehrleistung über lange Phasen des Spiels zufrieden. "Aber immer, wenn wir im Angriff die Möglichkeit hatten auszugleichen oder sogar in Führung zu gehen, haben wir den Ball vertändelt oder sind an Keeper Dominik Plaue gescheitert. Im Großen und Ganzen war das Problem heute, dass wir von der ersten Minute an zu unclever waren, uns zu wenig bewegt haben und viele freie Würfe nicht genutzt haben.“
Hamburgs überragender Torsteher Dominik Plaue - mit 17 Paraden der "Mann des Tages", hatte großen Anteil daran, dass die HSV-Fans in der Sporthalle Hamburg ausgelassen feiern konnten. "Er war unsere Lebensversicherung“, lobte HSV-Trainer Jens Häusler nach der Partie. Bester Werfer beim VfL Fredenbeck: Jürgen Steinscherer mit zehn Toren.