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Von wegen ein dünner Kader beim VFL Fredenbeck

Die Fredenbecker Handballer liefen gute Zeiten über 5000 Meter

Drittligist VfL Fredenbeck startet mit einem Langlauf in die Saisonvorbereitung

Fredenbeck. Uwe Inderthal ist stolz, lobt seine Crew: "Ihr habt eure Fitness-Hausaufgaben gemacht", so Fredenbecks Handball-Trainer zu seinem Drittliga-Kader. Der Geestclub startete am vergangenen Montag in die Saisonvorbereitung auf der Ottenbecker Sportanlage mit einem 5000 Meter-Lauf. Die Zeiten waren durchweg besser als im Vorjahr. Lucas Kraeft bewies wieder seine konditionelle Stärke, überlief die Ziellinie mit der für einen Handballer guten Zeit von 19 Minuten. "Um 30 Sekunden besser als 2012 ", freute sich Fredenbecks Kreisläufer.
Konditionsstärke sei wichtig, predigte Inderthal vor dem Test. "Die war unser Pfund in der letzten Saison, hat uns in der Rückrunde den Klassenerhalt beschert." Der Verbleib in der Dritten Liga ist das erste Ziel, dass der Trainer mit Blick auf den aktuellen Kader benennt. Er rechne aber noch mit zwei bis drei weiteren Spielern. Vor allem Verstärkung in der Abwehr sei wichtig. Dann könne man über eine andere Zielsetzung reden.
Der VfL hat in den letzten Wochen und Monaten mit Spielern verhandelt, die Signale in Richtung Geestclub sendeten. Der Coach wird laut: "Dann aber abgesprungen sind, weil sie zu viel Geld wollten. Einige sind wirklich so beknackt, dass sie glauben, sie könnten ohne Arbeitsplatz in dieser Liga spielen." Mit den Liga-Konkurrenten Springe und Henstedt könne der Club finanziell schon gar nicht mithalten.
Ralf Kraeft und Hajo Klintworth, beide gehören zum VfL-Führungs-Team, kritisierten die "öffentliche Wahrnehmung unseres Vereins". Da sprechen und schreiben viele, dass der Kader dünn besetzt sei. "Die Leute fehlten." Das sei völliger Quatsch, schimpft Klintworth. "Unsere Neuzugänge, Maximilian Lenz, Jonas Buhrfeind, Jonas Vonnahme und Szymon Kroll sind Eigengewächse, kommen aus der A-Jugend, sind Super-Talente und werden in der Liga bestehen."
Gleichwohl führt Klintworth noch Gespräche mit zwei externen Akteuren, darunter befindet sich ein Schwede. Ein weiterer Handballer wurde zum Probetraining eingeladen. Aber die VfL-Philosophie bleibe bestehen, betont der Macher: Bevorzugt auf den eigenen Nachwuchs setzen. Der wächst mit Klein-Henry heran. Familie Tluczynski freut sich über Nachwuchs.
Schon am Freitag stand ein Testspiel gegen Bremen-Ost an. Am 27. Juli trifft der VfL um 19 Uhr in der eigenen Halle auf Ellerbeck, am Tag darauf auswärts auf Habenhausen. Das erste Punktspiel: 31. August auswärts gegen Kiel II.
Übrigens: Kraeft gibt sich optimistisch, was die neue Besetzung der Geschaftsführerung-Stelle angeht. "Wir sind auf einem guten Weg."