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Zwei Punkte für den Gabentisch

Philipp Grote war kaum zu bremsen - sorgte am Kreis immer für Gefahr

Handball-Drittligist VfL Fredenbeck feiert den vierten Auswärtssieg und will nachlegen/ SV Beckdorf verliert in Springe


ig. Fredenbeck. Der vierte Auswärtssieg ist perfekt - endlich kann der VfL ein wenig aufatmen. Nach dem 27:25-Auswärtssieg bei der SG Achim/Baden kletterte der VfL Fredenbeck in der Dritten Liga vor 100 mitgereisten Fredenbecker Fans auf Platz acht der Tabelle.

Es war lange spannend, denn im Angriff taten sich die Gäste gegen den gut aufgelegten SG-Keeper Daniel Sommerfeld schwer. Fredenbeck lief im ersten Durchgang immer einem Rückstand hinterher. Erst kurz vor der Pause erzielte Jonas Buhrfeind den Ausgleich zum 11:11.
Der Führungstreffer wollte nicht gelingen, weil der VfL in vielen Phasen in Unterzahl spielte. Trainer Andreas Ott nahm in diesen Situationen den Torwart aus dem Spiel, brachte einen weiteren Feldspieler. Das ging gut: Fredenbeck kassierte keinen Gegentreffer. Bis zum 18:18 blieb das Spiel offen. Dann setzte sich Fredenbeck ab. Jürgen Steinscherer und Jonas Buhrfeind trafen zum 23:20. Torwart Edgars Kuksa glänzte mit Paraden.

Achim deckte offensiver. Karol Moscinski ging in die Zweikämpfe, sorgte mit dem Treffer zum 25:22 (57.) für eine Vorentscheidung. Trainer Andreas Ott lobte die kämpferische Einstellung seines Teams und geht mit Zuversicht in die beiden letzten Partien in diesem Jahr. Am Samstag, 13. Dezember, steht das Auswärtsspiel gegen Potsdam an. Und am Samstag, 20. Dezember, erwartet der VfL in der Geestlandhalle Oranienburg. Ott: "Wir wollen wenigstens zwei Punkte. Dann haben wir eine einigermaßen vernünftige Hinrunde hingelegt."

Kreiskonkurrent SV Beckdorf verlor am vergangenen Wochenende das Auswärtsspiel gegen Springe mit 23:30. "Ein zu hohes Ergebnis", urteilte SV-Coach Lars Dammann. Seine Mannschaft habe lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Meisterschaftsfavoriten gespielt. Entscheidend für die Niederlage seien wieder die schlechte Wurfquote und das mangelhafte Rückzugsverhalten gewesen.Trotz der Niederlage geht der Trainer optimistisch in die Heimpartie am Samstag, 13. September, 19.30 Uhr, gegen den Tabellenzwölften Aurich. "Es war auch vieles gut an unserem Spiel."