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Bürgerstiftung Hanstedt: Eine halbe Million Euro gesammelt

Das neue Kuratorium der Bürgerstiftung (v. li.): Simon Thompson, Gunnar Hofmeister, Annette Schroeder-Werthmann, Hans-Hermann Suhr, Ingrid Wego-Mencke, Ulrike Harms, Dr. Hermann Krekeler, Katja Bodis und Marie Örlof (Foto: Ines Westphalen)
mum. Hanstedt. Das ist wirklich eine beeindruckende Zahl! Seit ihrer Gründung vor neun Jahren hat die Bürgerstiftung Hanstedt 472.000 Euro an Spenden und Zustiftungen gesammelt. Das berichtete jetzt Vorstandsvorsitzende Astrid Ellerbrock während des Stifterforums. Zum vierten Mal seit der Gründung wurde zudem ein neues Kuratorium gewählt. Zuvor bedankte sich Ellerbrock bei den ausscheidenden Kuratoren Andreas Krauth, Gisela Rennecke, Luise Steinkraus und Gunnar Zemke für „ihre großartige und engagierte Arbeit für die Stiftung“. Gunnar Zemke, der drei Jahre lang den Vorsitz des Kuratoriums inne hatte, wies noch einmal auf die guten Ergebnisse der Stiftung hin: „Es gibt weiterhin viel zu tun. Wir können alle Hand anlegen und uns einbringen“, motivierte er zum Mitmachen.
Stolz waren Zemke und Ellerbrock über die gesammelten 472.000 Euro. „Das ist eine enorme Wertschöpfung“, so Astrid Ellerbrock. Aber nicht nur die Geldspenden - vor allem die „Zeitspenden“ würden die Arbeit der Bürgerstiftung prägen. „Wenn wir die ehrenamtlichen Einsätze am Mindestlohn von 8,50 Euro messen, würden wir auf die stolze Summe von 265.000 Euro kommen.“ Ein sehr gutes Beispiel dafür sei das erste Projekt der Stiftung: der Senioren-Mittagstisch. „In den acht Jahren haben wir 179-mal für unsere Senioren gekocht“, so Ingrid Wego-Mencke. Sie bedankte sich bei ihrem Koch-Team. Das Angebot wurde geschaffen, um insbesondere alleinstehende ältere Menschen aus ihrer Isolation zu holen, so Wego-Mencke weiter. Auch die „Bökerstuuv“ - die öffentliche Bücherei der Stiftung - funktioniere nur durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Online sei die Bücherei demnächst 24-Stunden erreichbar. Darauf wies
Diplom-Bibliothekarin Christiane Dyck in ihrem Bericht hin.
Einen Querschnitt aus neun Jahren Bürgerstiftung lieferte im Anschluss ein sehr emotionaler Film. Der 16 Minuten lange und mit Musik untermalte Bildervortrag zeigte die ganze Bandbreite der Stiftungsarbeit: Die Pflanzaktionen mit Blumenzwiebeln und Bäumen, der Tanz in den Mai in 2012 und der damit verbundenen Radtour von Professor Dr. Christian Pfeiffer, die zwei Oktoberfeste im „Dorfkrug“, sieben Weihnachtsmärkte und das Adventssingen bei Kerzenschein, viele Vorträgen und abwechslungsreiche Mittagstischtreffen für Senioren und natürlich die Planung und das Entstehen der „Bökerstuuv“ und den vielen schönen Veranstaltungen, die bis heute dort stattfinden.
• Mehr Informationen gib es im Internet unter www.buergerstiftung-hanstedt.de.