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Da blieb niemand trocken

Beim Bewältigen der Pontonbrücke: Daniel Schröder (vorn) und Lucas Hinz von der Jugendfeuerwehr Selent (Schleswig-Holstein)
bim. Hanstedt. "Die Leute, die herkommen, wissen, dass sie nass werden", sagte Hanstedts Ortsbrandmeister Carsten Röhrs und meinte damit die Stationen des Hanstedter Feuerwehrmarschs, bei denen der Köhlerteich per Boot oder über eine wackelige Pontonbrücke schnell überquert werden muss. Dass diesmal auch so viel Wasser von oben kam, ist in den 38 Jahren, in denen es diesen größten norddeutschen Feuerwehrmarsch gibt, aber noch nicht vorgekommen. "Abgesoffene" Parkplätze und Wiesen mussten deshalb abgesperrt werden.
130 Gruppen aus Jugendfeuerwehren und Mitgliedern der Einsatzabteilungen ließen sich von dem Sauwetter dennoch nicht abschrecken. Und obwohl gleichzeitig in Luhmühlen der Kreisjugendfeuerwehrtag stattfand, hatten nur wenige Gruppen abgesagt. "Darauf sind wir ganz stolz", so Röhrs.
Die rund 1.500 teilnehmenden Feuerwehrleute waren am Sonntag aus ganz Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und auch aus Prenzlau (Brandenburg) zu dem Ereignis in die Heide angereist.
Die Teilnehmer mussten neben den Stationen am Köhlerteich an neun Stationen im Wald Allgemeinwissen und feuerwehrtechnische Kenntnisse unter Beweis stellen und auch vier Saugschläuche auf Zeit zusammenkoppeln.
Neben diesen Herausforderungen zeichnen der Teamgeist und das Miteinander der Generationen den Hanstedter Feuerwehrmarsch aus. "Erfolgsgaranten sind außerdem der tolle Veranstaltungsort am Köhlerteich und die super Organisation", so Carsten Röhrs. Rund 150 Helfer - Feuerwehrleute und Unterstützer der Wehr - sowie das THW Hamburg-Altona, DLRG und DRK trugen zum Gelingen des Feuerwehrmarschs bei.
Die Ergebnisse: Bei den Aktiven siegten die Hittfelder vor den Gruppen aus Vahrendorf-Sottorf und Strukrade. Bei der Jugend hatte die Gruppe aus Iddensen die Nase vorn, gefolgt von den Gruppen aus Hoisbüttel und Mulsum.