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Die Baugenehmigung für das Waldbad Hanstedt ist da!

Das Waldbad in Hanstedt geht in seine letzte Saison. Schon im September beginnen die umfangreichen Sanierungsarbeiten (Foto: Samtgemeinde Hanstedt)

Landkreis Harburg genehmigt Umbau-Pläne für das Waldbad / Bund gewährt 1,2 Millionen Euro als Zuschuss.

mum. Hanstedt. Jetzt kann es los gehen! Die Samtgemeinde Hanstedt freut sich, dass die Baugenehmigung für die Sanierung des Waldbades Hanstedt durch den Landkreis Harburg erteilt wurde. „Damit liegt die Maßnahme voll im Zeitplan, die Ausschreibung der ersten Gewerke beginnt Ende des Monats“, sagt Verwaltungschef Olaf Muus.
Es ist vorgesehen, dass das Waldbad am Samstag, 6. Mai, öffnet und bis zum 8. September für die Gäste wie gewohnt zur Verfügung steht. Danach beginnen sofort die Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte Juni 2018 dauern werden. Das Umkleide- und Sanitärgebäude sowie der Aufsichtscontainer werden abgerissen. Diese werden durch ansprechende Neubauten mit Holzfassade und Pultdach ersetzt. Die Folienauskleidung des großen Kombibeckens wird ebenso wie die Badewasseraufbereitung erneuert. Die vorhandene,
schmale Rutsche wird durch eine familienfreundliche, 13 Meter lange Breitwellenrutsche ersetzt, auf der so viel Platz ist, dass Eltern und Kinder nebeneinander rutschen können. Für den Spaß im Becken werden Massagedüsen, Bodenbrodler, eine Nackendusche und ein Wasserfall installiert. Am Beckenrand lädt ein Sonnendeck zum Entspannen ein. Das Aufsichtsgebäude wird erhöht, neu errichtet und erhält einen Erste-Hilfe-Raum. Weiter wird ein neues Eltern-Kind-Gebäude mit sanitären Anlagen am Eltern-Kind-Becken errichtet, so dass die Wege mit den Kleinen zu den Toiletten nicht mehr so lang sind. Auch die Außenanlagen erhalten eine Auffrischung, die das Bad fit für die Zukunft machen wird.
Die Maßnahme wird aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert. Der Bundeszuschuss zu den 2.659.180 Euro Nettobaukosten beträgt 1.155.309 Euro - somit einen Anteil von 43,45 Prozent, rechnet Muus vor. „Die Abschiedssaison ist für den ein oder anderen sicherlich mit etwas Wehmut verbunden“, so der Samtgemeinde-Bürgermeister. Er ist aber überzeugt, dass das grundsanierte Waldbad auf tolle Resonanz stoßen wird.
Die Sanierung des Waldbads hatte im Dorf für hitzige Diskussionen gesorgt. Vor allem die Anzahl der Bahnen war ein Streitpunkt. Ende 2015 hatte eine Arbeitsgruppe eine Planung vorgelegt, die unter anderem vier statt der bisherigen sechs 50-Meter-Bahnen vorsah; außerdem zwei 25-Meter-Bahnen. Der Entwurf gefiel nicht allen. Mit einer Unterschriftenliste (mehr als 500 Bürgern hatten sich beteiligt) forderten Kritiker unter anderem den Erhalt aller sechs Bahnen. Sie befürchten, dass aus dem Wald- ein Spaßbad werden könnte. Nach weiteren Arbeitsgruppen-Treffen gab es einen Kompromiss: Das Bad bekommt nun fünf 50-Meter-Bahnen sowie eine 25-Meter-Bahn. Die Holzterrasse, die ursprünglich über zwei Bahnen ragte, wird verschoben, so dass nur noch eine Bahn betroffen ist.