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Hanstedter Schützen erfinden sich neu!

Für lange Mitgliedschaft zeichneten die Hanstedter Schützen aus (v. li.): Gerhard Kröger (50 Jahre), Erika Albers (40 Jahre) und Simon Thompson (25 Jahre) (Foto: Ines Westphalen)
 
Stellte die Pläne für das neue Schützenfest vor: Frank Lechtenfeld (Foto: Ines Westphalen)

Mitglieder wollen mit neuem Programmablauf beim Schützenfest mehr Besucher anlocken.

mum. Hanstedt. Die Hanstedter Schützen wünschen sich ein florierendes und volksnahes Schützenfest mit vielen Gästen, die mit ihnen gemeinsam feiern. Während der Jahreshauptversammlung, die jetzt unter eher mäßiger Beteiligung im Hotel Sellhorn stattfand, wurde der Wunsch nach Veränderungen deutlich: "Wir möchte alte Zöpfe abschneiden", so Frank Lechtenfeld. Im Sommer 2015 hatte er mit einigen Schützen zusammen eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die neue Ideen für die vier Festtage im Juli erarbeiten sollte. Ihre Ergebnisse stellten sie jetzt den Mitgliedern vor und trafen damit auf breite Zustimmung.
In erster Linie appellierte Frank Lechtenfeld aber an die eigenen Reihen: "Wenn wir als Schützen nicht dabei sind, geht der Nachbar auch nicht los", betonte er und forderte bei allen die Bereitschaft zum Mitmachen ein. Mit großer Mehrheit wurde dafür gestimmt, dass der Kommers am Schützenfestfreitag künftig nicht mehr im Schützenhaus am Ortsrand, sondern im Anschluss an den großen Zapfenstreich ebenfalls auf dem zentral gelegenen Geidenhof stattfinden soll. "Zum Zapfenstreich kommen jedes Jahr viele interessierte Zuschauer. Die sind herzlich eingeladen, im Anschluss dort auch unserem traditionellen Kommersabend beizuwohnen", so Lechtenfeld. So sollen Tische und Bänke aufgestellt werden und ein Angebot für Speisen und Getränke geschaffen werden. Für den Samstag wollen die Schützen mehr Kinderattraktionen organisieren; am Abend ist ein kulinarischer Biergarten zum Beispiel mit Spanferkelgrillen geplant.
Auch beim Ablauf des Schießens sind Neuerungen geplant. So können die Schützen bereits am 1. Juni mit den Wettbewerben um Orden beginnen. "Das entlastet die Schießkommission und wir haben zusammen mehr Zeit für die Kameradschaft", sagt Lechtenfeld.
Nicht mehr am Montag, sondern schon am Sonntag mit großem Publikum soll künftig das Schießen der Jugendschützen stattfinden und auch das Kinderschützenfest soll mit neuen attraktiven Angeboten deutlich aufgewertet werden. Die Proklamation des neuen Schützenkönigs wird weiterhin am Montagabend stattfinden. "Wir alle sind mitverantwortlich, dass das Schützenfest funktioniert", lautet der Appell von Frank Lechtenfeld.
• Eine sehr positive Meldung kam von der Bogenabteilung. Spartenleiter Michael Dirksen berichtete von einem großen Mitgliederzulauf in der jüngsten Vergangenheit. Mit den Worten "Ihr seid eine Säule des Haushaltsplanes" bedankte sich Präsident Peter Ehrhorn insbesondere beim Thekenteam. "Aber auch allen anderen, die sich im Verein engagieren, sind wir sehr zu Dank verpflichtet."
• Ein Dankeschön richtete der Präsident auch an Günther Bargmann, der aus alten Belegen und Sitzungsprotokollen einen Archivordner zusammengestellt hat, der nun dem Archiv im Rathaus übergeben werden soll.
• Nach zehn Jahren als Schießoffizier wurde Thomas Scharf aus seinem Amt verabschiedet; seine Nachfolge tritt Daniel Schiebler an.