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Kindern Therapien ermöglichen

Bürgermeister Rainer Mencke freute sich, Karol und seinen Eltern 1.050 Euro zu übergeben

Gemeindepolitiker bitten um Unterstützung für kranke Kinder in der polnischen Partnergemeinde.

mum. Asendorf. Das ist wahrlich beeindruckendes Engagement: Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Gemeinde Asendorf bedürftige Kinder sowie behinderte, sozial schwache oder kranke Menschen in der Partnergemeinde Trzciel (Polen). Das gespendete Geld kommt den Bedürftigen direkt zu gute. „Kein Euro wird abgezogen“, verspricht Bürgermeister Rainer Mencke.
Im vorigen Jahr kamen nach einem Aufruf 3.150 Euro zusammen - leider fast 1.000 Euro weniger als noch 2014. „Das Geld wurde noch im November in Polen übergeben“, erinnert sich der Bürgermeister. „Wir haben die medizinische Versorgung zweier Kindern finanziert, deren Schicksal uns sehr bewegt hat“, sagt Mencke. Konkret geht es um Karol Grabas - einem kleinen Jungen, der an einer erhöhten Konzentrationen der Isovaleriansäure leidet. „Das ist eine sehr seltene und unheilbare genetische Erkrankung“, so Mencke. Karol werde mit einer Sonde ernährt und kann sich nicht wie ein gesundes Kind bewegen. Aus Asendorf gab es 1.050 Euro. Die gleiche Summe erhielt auch Adrian Prusinowski (13). Der Teenager leidet am Versagen der Hypophyse. Die Entwicklung seines Organismus stoppte im Alter von sieben Jahren. Seine Behandlung kostet etwa 1.500 Euro im Monat. Weitere 1.050 Euro gingen an die Caritas in der polnischen Partnergemeinde.
Für dieses Jahr baten die polnischen Freunde um Unterstützung für Adrian Kozdrowski und Karol Rajter (beide sind zehn Jahre alt). Adrian kam als Frühgeburt mit 1.480 Gramm zur Welt. Er leidet an einem seltenen - „Frax“ genannt - Gendefekt. Als wenn dies noch nicht schlimm genug ist, wurde bei Adrian ein Bluterguss im Gehirn festgestellt. Die Entwicklung von Sprache, Bewegung und Verhalten ist stark gestört. Er leidet zudem unter Angstzuständen.
Bei Karol kam es nach der Geburt zu lebensbedrohlichen Komplikationen. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm eine Art von Autismus diagnostiziert. Er hat starke motorische Einschränkungen und leidet unter epileptischen Anfällen. Karol benötigt ein Fahrrad mit drei Rädern und Spezialunterricht. „Trotz seines Schicksals ist Karol ein fröhlicher Junge, der gern mit seiner Familie unterwegs ist“, so Mencke.
„Alle Asendorfer Ratsmitglieder unterstützen die Aktion und bitten gemeinsam um Spenden“, so Bürgermeister Mencke. Die Bankverbindung lautet: Volksbank Lüneburger Heide eG BLZ 240 603 00, Konto-Nr. 49 69 55 09 00 (IBAN: DE 27 240 603 00 49 69 55 09 00, BIC: GENODEF1NBU). Bitte als Verwendungszwecks „Spende Trzciel“ angeben. Einsendeschluss ist bereits am Montag, 28. November. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt, wenn die vollständige Adresse angegeben ist. Es werden übrigens auch Sachspenden entgegen genommen. Benötigt werden unter anderem warme Kinderbekleidung und medizinische Hilfsmittel (Altenpflege). Die Sachspenden können bis Dienstag, 29. November, im Asendorfer Gemeindebüro abgegeben werden.