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Neue Räume gefunden

Das "Wohnzimmer" hat ein neues Zuhause gefunden - darüber freuen sich Initiatoren und Gäste. Mittwoch findet die Eröffnungsfeier statt

Ärztehaus-Eigentümer Michael Kölln überlässt Gemeinde ehemalige Kanzlei für das "Wohnzimmer".

mum. Hanstedt. Das sind richtig gute Nachrichten für die Bürger in der Gemeinde Hanstedt! Der beliebte Bürgertreff "Wohnzimmer" feiert am kommenden Mittwoch, 6. Juni, seine Wiedereröffnung. Und zwar im Ärztehaus an der Winsener Straße - in den ehemaligen Räumen einer Anwaltskanzlei. "Der Eingang befindet sich links am Gebäude. "Dort wo es zum Parkplatz und zum Regenrückhaltebecken geht", freut sich Hermann Krekeler, einer der Initiatoren. 
Wie berichtet, hatte die Gemeinde ein leerstehende Ladenlokal nahe des Einkaufzentrum bei der Kirche gemietet und der Initiative "Internationales Café" zur Verfügung gestellt. Weitere Unterstützung gab es unter anderem von der Bürgerstiftung Hanstedt, dem Roten Kreuz und der St.-Jakobi-Stiftung. Die Eröffnung fand im April vergangenen Jahres statt. "Von Anfang an war allen Beteiligten klar, dass dies nur eine Zwischenlösung ist", so Krekeler. Der Inhaber habe die Immobilie nur so lange zur Verfügung gestellt, bis er einen "echten" Mieter gefunden hat. Etwas plötzlich, wenn auch nicht ganz unerwartet, war dieser Fall Ende März eingetreten. Schweren Herzens mussten die "Wohnzimmer"-Freunde ihr lieb gewonnenes Domizil räumen.
Olaf Muus, Hanstedts Gemeindedirektor, wusste um die Bedeutung des Treffpunktes im Ort und suchte nach einer Alternative. Schließlich kam es zu einem Gespräch mit Michael Kölln, dem Eigentümer des Ärztehauses. Laut Krekeler vermietet Kölln der Gemeinde das Objekt zu extrem günstigen Bedingungen. "Er verlangt nur die Nebenkosten in Höhe von 300 Euro und  überlässt uns sogar hochwertige Möbel, Tische, Regale, Sessel und eine Mikrowelle." Die Kosten trägt wieder die Gemeinde, unterstützt vom DRK, der St. Jakobi-Stiftung und der Bürgerstiftung. Im neuen "Wohnzimmer" stehen mehrere helle Räume zur Verfügung. Dort soll künftig Platz für Klönschnack, Vorträge, Bürgerinitiativen, Bastelkurse mit "Jugend aktiv", Vereinstreffen, Kino, Kunst-Ausstellungen, Beratung und Nachhilfeunterricht für Flüchtlinge stattfinden. Künftig wird im "Wohnzimmer" jeden ersten Mittwoch im Monat das "Café International" stattfinden. Aber: Sollte sich ein neuer - echter - Mieter finden, müsste das "Wohnzimmer" wieder ausziehen.
• Anlässlich der Einweihungsparty am Mittwoch hofft Krekeler, dass möglichst viele Besucher kommen werden. Los geht es um 15 Uhr. "Gäste können gern einen kleinen Beitrag zum improvisierten Büfett mitbringen."