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Tag der offenen Tür beim Tierkrematorium "Cremare" Hanstedt: "Würdevoll mit viel Liebe und Respekt"

Michael Schlüter mit Hund Benni und den Angestellten des Krematoriums, Lavdim und Burim Ujkani (hi., v. li.)
Den Tod des geliebten Haustieres so würdevoll wie möglich gestalten, den Trauernden zur Seite stehen, einen Ort der Begegnung und des Gespräches schaffen: All das vereint das Tierkrematorium "Cremare" in Hanstedt, das am vergangenen Wochenende zu einem Tag der offenen Tür geladen hatte.
Seit Anfang des Jahres leitet Tierkommunikator Michael Schlüter (50) die Einrichtung, die den Tierbesitzern verschiedene Möglichkeit des Abschiedes, wie die Einzel- oder die Gemeinschaftseinäscherung, bietet, und für ihre Kunden immer ein offenes Ohr und vor allem eine offene Tür hat. "Auf dem rund 3.600 Quadratmeter großen Areal befindet sich unser liebevoll angelegte Garten mit einer Ruheecke und dem Streubeet, das die Trauernden zu jeder Zeit besuchen können", so Schlüter, der sich einen offeneren Umgang mit dem Thema Tod wünscht.
"Viele Menschen trauen sich nicht, einfach einmal hereinzukommen. Dabei sind wir nicht ausschließlich ein Ort der Trauer, sondern suchen vor allem das Gespräch und den kommunikativen Austausch", sagt Schlüter weiter.
Das wurde vom angebotenen Programm am vergangenen Wochenende untermauert: So stellte sich in Hanstedt unter anderen Rita Hüller aus Halstenbek vor. Die Expertin im Bereich Tiernahrung gab ihr Wissen in einem umfangreichen Vortrag an die zahlreichen Besucher weiter.
Daneben konnten sich Interessierte in Sachen Alternative Heilmethoden, mobile Tierarztpraxis oder Giftködertraining schlau machen.
Auch das Team des Buchholzer Tierheim und der Hundesalon "Villa KunterHund" aus Scharmbeck bei Winsen stellten sich und ihre Dienstleistungen vor. "Wie hier mit den Tieren umgegangen wird, so würdevoll und mit so viel Respekt und Liebe. Das ist einfach schön", so Lena Maack, Besitzerin der "Villa KunterHund".