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„Vorbildliches Engagement“ - SPD-Kreistagsfraktion informiert sich in Hanstedt über die Situation der Flüchtlinge

Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus (6. v. li.) begrüßte im Hanstedter Rathaus Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, um mit ihnen über die Situation der Flüchtlinge zu sprechen (Foto: SPD)
mum. Hanstedt. Im Rahmen ihrer regelmäßigen Vor-Ort-Besuche informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion jetzt über die Flüchtlingsunterbringung in der Samtgemeinde Hanstedt. Dafür standen den Sozialdemokraten unter anderen Verwaltungschef Olaf Muus, Fachbereichsleiter Bürgerservice Hans-Heinrich Schwanemann, die Bürgermeister Gerhard Schierhorn (Hanstedt) und Rainer Mencke (Asendorf), Schulleiter Christian Kind (Grundschule Brackel), Ulrich Stöckl (Leiter des Kindergartens Asendorf) sowie einige ehrenamtliche Helfer Rede und Antwort.
Samtgemeinde-Bürgermeister Muus gab zunächst einen allgemeinen Überblick: Derzeit befinden sich 183 Flüchtlinge in den Unterkünften; bis Jahresende kommen wahrscheinlich noch mehr als 50 hinzu. Sie stammen aus zahlreichen Herkunftsländern. Muus betonte die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung in allen Fragen der Unterbringung. „Bei der Einrichtung von Unterkünften ist es notwendig, umsichtig und vor allem rechtzeitig die Bürger durch umfassende Information und Beratung einzubeziehen“, so der Verwaltungschef. Das geschehe oft gemeinsam mit dem Landkreis. Bei den größeren Unterkünften sei es möglich, eine professionelle Heimleitung und eine halbe Stelle für Sozialarbeit vorzuhalten. Glücklicherweise sei es so, dass zahlreiche ehrenamtlich Helfer ganz wichtige Aufgaben übernehmen - etwa Sprach- und Integrationskurse anbieten oder bei den alltäglichen Dingen helfen.
Erfahrungen aus ihrer Arbeit brachten auch die Vertreter der Schulen ein. Die Grundschule in Brackel besuchen beispielsweise sieben Flüchtlingskinder. Für sie wünscht sich Christian Kind mehr Lehrerstunden.
Muus hält eine gewisse Strukturierung der ehrenamtlichen Helferkreise für nötig, auch um einem „ausbrennen“ entgegenzuwirken. Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung seien hilfreich.
Die Kreistagsabgeordneten zeigten sich sehr beeindruckt von dem Engagement. Professor Dr. Jens-Rainer Ahrens (Asendorf) wies darauf hin, dass alles getan werden müsse, um das positive Klima der Hilfsbereitschaft zu erhalten. Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besuchten die Kreistagsabgeordneten die Unterkunft in Hanstedt und Asendorf.
• Über die Internetseite http://sghanstedt.elbnetz.com koordinieren die ehrenamtlichen Helfer Flüchtlingsaktivitäten in der Samtgemeinde Hanstedt.