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Welche Rechte haben Kutscher?

Olaf Muus, Vorsitzender der Naturparkregion Lüneburger Heide, will mit den Kutschern uns Gespräch kommen
(mum). "Kutschen gehören zum Naturpark Lüneburger Heide, wie die Heide und die Schnucken und sollen auch zukünftig unser Landschaftsbild prägen", sagt
Olaf Muus, Vorsitzender der Naturparkregion Lüneburger Heide. "Wir nehmen mit dem Dialogprozess 'Kutsche' die Zügel in die Hand und unterstützten den Tourismus und die Kutscher durch die Klärung zahlreicher rechtlicher Fragen zur Wegenutzung und -instandhaltung." Bereits im vergangenen Jahr wurde aus diesem Grund der "Dialog Kutsche" ins Leben gerufen. Beteiligt sind zahlreicher Akteure, die mit den Themen zu tun haben. Im Zuge einer öffentliche Auftaktveranstaltung am Freitag, 17. März, sollen die rechtliche Fragen rund ums Thema in den Fokus stellen. "Die Gäste werden Gelegenheit haben, ihre Fragen zum Thema Wegenutzung an regionalen Experten zu stellen", so Muus. Landeigentümer, Naturschützer, Kutscher, Gemeindevertreter, Touristiker oder einfach interessierte Bürger sind eingeladen.
Die Veranstaltung findet zwischen 14 und 18 Uhr im Landhaus Haverbeckhof (Niederhaverbeck 2) in Bispingen statt.
Kutschen prägen seit mehr als 100 Jahren das Image eines romantischen und erholsamen Naturerlebnisses in der Lüneburger Heide. "Die Arbeit der Kutschbetriebe ist daher von zentraler Bedeutung für den Tourismus und die regionale Wirtschaft", sagt Muus. Rund um das Thema "Kutschen im Naturschutzgebiet" gebe es jedoch eine breite Vielfalt unterschiedlicher Interessenlagen. Aus diesem Grund habe der Naturpark das Projekt "Dialog Kutsche" ins Leben gerufen. Außer der Eruierung rechtlicher Fragen werde eine Einigung zu Kutschtrassenverläufen und deren künftiger Instandsetzung angestrebt. "Die Ergebnisse des Projektes sollen in die neue Verordnung des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide eingehen."
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen beantworten Mareile Kleemann unter der Nummer 04171 - 693413 oder Hanna Fenske unter 04171 - 693145.