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Endlich: Neue Radwege werden gebaut!

Endlich: Zwischen Brackel und Quarrendorf sowie zwischen Evendorf und Egestorf (Waldsiedlung) entstehen neue Radwege (Foto: oh)

Zwischen Brackel und Quarrendorf sowie zwischen Evendorf und Egestorf entstehen neue Verbindungen.

mum. Hanstedt. „Was lange währt, wird endlich gut“, so könnte das Motto lauten, unter dem die Schaffung der neuen Radwege zwischen Brackel und Quarrendorf sowie zwischen Evendorf und Egestorf (Waldsiedlung) stehen. Jetzt endlich liegt die Bestätigung aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vor: Im zweiten Quartal soll es an beiden Strecken losgehen. Die Bürgermeister Henning Schamlott (Brackel), Marko Schreiber (Egestorf), Gerhard Schierhorn (Hanstedt) und Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus können aufatmen. „Wir mussten den Bürgern in der Vergangenheit immer wieder erklären, warum sich der Neubau verzögerte“, so Muus.
Die vier Politiker sind sich einig: Das Land schafft mit diesen Neubauten ein großes Stück mehr Sicherheit für die Radfahrer - gerade auch im Hinblick auf den Schulweg. Die Landesstraßen seien stark befahren, da sie häufig genug auch als Umleitungsstrecke für die Autobahn 7 dienen. „Ein schöner Nebeneffekt des Ausbaus dieser Strecken ist natürlich auch der Mehrwert für den immer stärker zunehmenden Freizeitverkehr in der Region“, sagt Muus.
Das Investitionsvolumen für die Strecke Brackel-Quarrendorf liegt bei etwa 255.000 Euro; die Verbindung zwischen Evendorf und Egestorf kostet 387.000 Euro. Die beteiligten Gemeinden tragen jeweils 50 Prozent.
„Für die hoffentlich bald anstehende Fortschreibung des Radwegekonzeptes des Landes hoffe ich, dass dann die letzten verbleibenden Lücken in der Samtgemeinde an den Landstraßen zwischen Nindorf und Schätzendorf sowie Thieshope und Pattensen in der Priorität weiter nach vorn rutschen, so dass eine Realisierung absehbar wird“, so Muus.
Erwartungsgemäß kommt der Ausbau der Radwege beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) gut an: „Wir unterstützen Radwege außerhalb der Ortschaften“, sagt Karin Sager, die stellvertretende Vorsitzende des ADFC Kreisverbands Harburg. „Insbesondere freuen wir uns, wenn nach und nach fehlende Radwegverbindungen zwischen den Orten im Kreis Harburg entstehen.“