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Mit dem Zink auf Reise

Wann? 06.08.2017 17:00 Uhr

Wo? St. Stephanus Kirche, Sudermühler Weg 1, 21272 Egestorf DE
Sam Goble präsentiert in Egestorf das seltene Instrument Zink (Foto: Musik in alten Heidekirchen)
Egestorf: St. Stephanus Kirche | Grifflochtrompete steht im Fokus eines Konzerts.

mum. Egestorf.
Der Zink, eine Grifflochtrompete, war bis Mitte des 17. Jahrhunderts eines der wichtigsten Instrumente. Er hatte den Ruf, die menschliche Stimme besonders gut imitieren zu können. Heute ist das Instrument nur noch selten zu hören, da es als sehr übeintensiv gilt, um eine virtuose Beherrschung zu erlangen. Der Zink und die Posaune standen in ihrer musikalischen Symbolik für Macht und Repräsentation. Sie wurden besonders gerne bei Hochzeitsfeierlichkeiten eingesetzt. Die Musiker Sam Goble (Zink), Cameron Drayton (Bass- und Tenorposaune), Till Krause (Tenor- und Altposaune) und Jakub Wrona (Orgel) rücken am Sonntag, 6. August, ab 17 Uhr in der St. Stephanus-Kirche in Egestorf den englischen Komponisten Richard Dering (1580-1630) in den Vordergrund und setzen seine europäischen Lebensstationen musikalisch um. Die Reise beginnt im protestantischen England, führt weiter in das frühbarocke Venedig. Über den frankoflämischen Raum - Dering wirkte hier von 1617-1625 als Organist - führt der Weg zurück nach London an die Höfe Königin Maria-Henriettes und König Charles I.
• Der Eintritt kostet zwölf Euro; ermäßigt zehn Euro für Inhaber der NDR-Kulturkarte. Tickets gibt es nur Abendkasse.
• Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.musik-in-alten-heidekirchen.de.