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Ortsdurchfahrt Schierhorn: Arbeiten beginnen am 11. Mai

Das Hinweisschild in Schierhorn mit Rechtschreibfehler „Verkehrsbehinderungwn“
mum. Schierhorn. Jetzt heißt es Augen zu und durch: Ab Montag, 11. Mai, bis voraussichtlich August 2016 müssen sich alle Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 55 (Schierhorner Allee) und der Kreisstraße 67 (Hainbuschenberg) in Schierhorn auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund: Die Kreisstraße 55 in der Ortsdurchfahrt Schierhorn wird inklusive der Regenentwässerung und der Gehwege auf einer Gesamtlänge von etwa 1.400 Metern für insgesamt 1,9 Millionen Euro erneuert, das teilte der Landkreis jetzt noch einmal mit.
Während der gesamten Bauzeit kann der überörtliche Verkehr Schierhorn nicht mehr durchfahren und wird großräumig umgeleitet. Innerhalb Schierhorns werden der Anlieger- und der Schulbusverkehr jeweils für die vier vorgesehenen und jeweils voll gesperrten Bauabschnitte umgelenkt. Sofern eine innerörtliche Verlegung des Busverkehrs nicht möglich ist, beabsichtigt die Kreisverwaltung während der Schulferien zu bauen. Die Zufahrt der Anwohner zu ihren Grundstücken und die Erreichbarkeit für den Schulbusverkehr, für Krankentransporte, für die Müllabfuhr und für Feuerwehreinsätze werden gewährleistet.
Der Heide-Shuttle wird wegen der Bauarbeiten während der Saison 2015 Schierhorn nicht anfahren und macht stattdessen in Inzmühlen Halt. Auch für die Buslinie 4206 ergeben sich für die gesamte Bauzeit Änderungen: Aus Richtung Wesel kann die Haltestelle Schierhorn (Hofkoppeln) nicht bedient werden, die ÖPNV-Haltestelle Schierhorn (Denkmal) wird an den gleichnamigen Heide-Shuttle-Haltepunkt verlegt.
Im ersten Bauabschnitt wird die Schierhorner Allee zwischen Niedersachsenstraße und Hofkoppeln bis voraussichtlich Ende Juli 2015 erneuert. Während der Bauarbeiten in diesem Abschnitt wird der Verkehr nördlich über Holm, Buchholz und Lüllau nach Schierhorn sowie südlich über Holm, Inzmühlen, Undeloh, Schätzendorf, Hanstedt und Dierkshausen nach Schierhorn umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
• Übrigens: Der Rechtschreibfehler auf dem Schild (das WOCHENBLATT berichtete) wurde inzwischen korrigiert. Bislang wurden „Verkehrsbehinderungwn“ angekündigt. "Gibt es keine Rechtschreibprüfung oder Endabnahme für Hinweisschilder?" hatte WOCHENBLATT-Leserin Birgit Klay aus Wesel gefragt. Sie hatte das Schild entdeckt, fotografiert und uns geschickt.