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Familie Dierksen investiert 2,5 Millionen Euro in das "Sellhorn"

Stehen inmitten der Baustelle: die Geschwister Nele und Sven Dierksen
 
Das Hotel und Restaurant Sellhorn in Hanstedt: Das Flachdach-Gebäude (re.) weicht einem zweigeschossigen Anbau (Foto: Hotel Sellhorn)

Als ein „Zeichen für die Region“ sehen die Geschwister Sven und Nele Dierksen ihre Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro in das Restaurant und Hotel Sellhorn in Hanstedt. Bereits seit 1873 befindet sich das Haus in Familienbesitz. Die Geschwister sind „Chefs“ in der sechsten Generation. „Wir sind unseren Eltern dankbar, dass wir das Haus nach unseren Wünschen weiterentwickeln dürfen“, sagt Nele Dierksen. Unter anderem entsteht ein moderner Tagungsbereich für bis zu 100 Personen.

mum. Hanstedt. „Wir sind unseren Eltern sehr dankbar, dass sie uns unseren Weg gehen lassen“, sagen Sven (28) und Nele (30) Dierksen. Die beiden Geschwister haben im vergangenen Jahr die Geschäftsführung des Hotel und Restaurants Sellhorn in Hanstedt übernommen. Und quasi als erste Amtshandlung eine Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Seit Anfang der Woche wird der bestehende Anbau des Veranda-Restaurants abgerissen. Es entsteht ein moderner Neubau, in dem unter anderem das Restaurant untergebracht wird - mit 20 weiteren Sitzplätzen und separaten Räumen für Anlässe aller Art. Doch im Fokus des Umbaus ist das neu entstehende erste Geschoss. Auf 160 Quadratmetern bekommt das "Sellhorn" Tagungsräume für bis zu 100 Personen, die mit modernster Technik ausgestattet sind. Der Clou: Von allen Räumen aus können unsere Gäste über einen Balkon ins Freie gelangen. „Wir wollen mit dieser Investition zeigen, dass wir an die Zukunft unseres Unternehmens glauben“, sagt Nele Dierksen. „Wir sind vom Standort überzeugt.“
Die Familie Dierksen ist seit vielen Generationen fest mit dem Dorf in der Nordheide verbunden. Das 4-Sterne Ring- und Landhotel befindet sich seit 1873 im Familienbesitz der Familie Sellhorn/Dierksen und ist heute Arbeitgeber von 40 Mitarbeitern. „Wir sind Gastgeber aus Berufung“, lautet seit Jahrzehnten das Credo der Familie. Das "Sellhorn" war vor 45 Jahren Gründungsmitglied des Hotelverbunds der Ringhotels. Diesem gehören heute mehr als 130 traditionsreiche Hotels des gehobenen Drei- und Vier-Sterne-Segments an. Viele von ihnen befinden sich seit Generationen in Familienbesitz.
Das Hotel verfügt insgesamt über 44 Doppelzimmer und sechs Suiten mit insgesamt 104 Betten. Den Gästen steht unter anderem ein großer Wellness-Bereich mit Schwimmbad und Saunawelt zur Verfügung. Der Gartenpark geht unmittelbar in das angrenzende Landschaftsschutzgebiet mit kleinen Bachläufen, Wiesen und lichten Wäldern über.
„Mich selbst begeistert an unserem Haus, dass es uns seit Jahrzehnten gelingt, immer wieder neue Generationen anzusprechen“, sagt Sven Dierksen. Die Enkel von einst würden inzwischen selbst mit ihren Kindern in Hanstedt Urlaub machen. „Uns ist aber sehr bewusst, dass wir uns auf den Lorbeeren nicht ausruhen dürfen“, so Nele Dierksen. Fast drei Jahre pfeilten sie am Konzept - gemeinsam mit den Eltern, die nach wie vor im Betrieb mitarbeiten. „Uns ist sehr wichtig, dass wir auf der einen Seite zwar unseren Gästen modernsten Komfort bieten, auf der anderen Seite wollen wir aber nicht unsere Seele als Familienhotel in der Heide verlieren“, so Nele Dierksen. „Es gibt sehr viele Gäste, die darauf bestehen, immer am selben Platz im Restaurant zu essen. Diese Gäste sollen sich selbstverständlich auch im neuen Umfeld wohlfühlen.“
Der Zeitplan sieht vor, dass der Neubau im Sommer steht. Während der Arbeiten gehe der Hotel- und Restaurantbetrieb weiter. „Wir wünschen uns, dass unsere Gäste Verständnis haben, wenn nicht alles so wie sonst ist“, sagt Sven Dierksen. Niemand soll sich von den Bauarbeiten abschrecken lassen. Ausreichend Parkplätze würden hinter dem Hotel zur Verfügung stehen.
Übrigens: An weiteren Ideen mangelt es den beiden Geschwistern nicht. Als nächstes soll das Sellhorn eine Bar bekommen. Und auch eine Erweiterung der Bettenkapazität ist nicht ausgeschlossen.