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Hanstedt: Dieser Traum ist geplatzt

Aus dem Sondergebiet wird jetzt ein „normales“ Gewerbegebiet

Das Sonder-Gewerbegebiet „Auetal“ wird umgewandelt / „Einvernehmliche Abstimmung mit der WLH“.

mum. Hanstedt. Jetzt hat die Gemeinde Hanstedt offiziell bestätigt, was das WOCHENBLATT bereits vor mehreren Wochen exklusiv berichtet hatte: das Gewerbegebiet Auepark an der Landesstraße 213 - eigentlich ein „Sondergebiet für Dienstleistungen und freiberufliche Nutzungen“ wird aufgelöst. Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) hatte es innerhalb von sieben Jahren nicht geschafft, das Areal erfolgreich zu vermitteln.
„Wir sind in einvernehmlichen Abstimmungsgesprächen zu dem Schluss gekommen, dass diese Kurskorrektur ein sinnvoller Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung Hanstedts ist“, sagt Hanstedts Bürgermeister Gerhard Schierhorn. Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus ergänzt: „Wir wollen schließlich nicht in die Situation geraten, dass ansiedlungswilligen Betrieben keine Angebote gemacht werden können, obwohl noch Flächen verfügbar wären.“
Ursprünglich hätten Investoren auf dem 33.000 Quadratmeter großen Areal Gelegenheit gehabt, auf ihrem Betriebsgrundstück zu wohnen. Doch das fand keinen Anklang. Angrenzend an das bereits bestehende Gewerbegebiet sollten Selbstständige ein neues Zuhause finden. Mit 68 Euro pro Quadratmeter war das erheblich günstiger als in einem Hanstedter Wohngebiet. Dort sind Quadratmeterpreise von 100 bis 130 Euro üblich.
Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Hanstedt hat jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und die Umwandlung in ein reguläres Gewerbegebiet beschlossen. Etwas mehr als drei Hektar des so genannten Sondergebiets Dienstleistung sollen nun zeitnah in ein normales, beziehungsweise eingeschränktes Gewerbegebiet umgewandelt werden.