Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Im "Big Brother" Modus

Junior-Chef Wilfried Schlichting
Marxen: Schlichting Landmaschinen |

In der EU liegen Deutschland und Frankreich beim Investment mit insgesamt über 35 Prozent vorne

"Hingucker" der diesjährigen Landmaschinen-Schau bei Schlichting am vergangenen Wochenende waren die neuen John Deere 6R Schlepper und der aktuelle Häcksler der 8000er Serie, der erstmals anlässlich der Tage der offenen Tür gezeigt wurde. Sehr erfolgreich sei die Veranstaltung gewesen, resümiert Junior-Chef Wilfried Schlichting. Auch am regnerischen Sonntag kamen Tausende, um die gigantischen Maschinen des Weltmarktführers John Deere zu bestaunen, das umfangreiche Rahmenprogramm für die ganze Familie zu genießen oder um Fachgespräche zu führen.
"Der Landwirt von heute managed seinen Hof immer mehr aus seinem computergesteuerten Büro heraus. Ein enggeknüpftes Datennetzwerk ermöglicht heute dem modernen Betrieb eine Optimierung der Arbeitsweisen in einer Perfektion, wie es nur ein Computer kann: ob Steuerung der Maschinen, Kalkulation der idealen Düngermenge unter Berücksichtigung der Struktur des einzelnen Quadratmeters Land oder der Überblick über die Warenterminbörse", sagt Wilfried Schlichting. "Die 'Farmsight' Technologie ermöglicht Einblicke in den Betriebsablauf, die so fundiert bisher nicht möglich waren. Die Fernüberwachung der Maschinen ermöglicht Informationen zur präventiven Wartung und zur Optimierung von Kraftstoffverbrauch und Maschinenleistung." Im 19. Jahrhundert lag der Handarbeits-Anteil in der Landwirtschaft noch bei 100 Prozent. Heute muss der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln und zunehmend auch der Energiebedarf der Weltbevölkerung von ihr abgedeckt werden. Dafür braucht es modernste Landmaschinen.
Der Häcksler bearbeit in einer Stunde vier Hektar Land, häckselt in dieser Zeit bis zu 400 Tonnen Mais, dies entsprricht zehn LKW Ladungen. Maschinen mit bis zu 800 PS sind beim landwirtschaftlichen Einsatz nichts ungewöhnliches mehr. Maßgabe an diese Entwicklungen ist es, trotz zunehmender Schlagkraft den Umweltschutz, Bodenschutz und den Anwenderschutz in den Mittelpunkt zu stellen. "Landmaschinen sind technisch weit ausgereifter als Automobile. Auch die Anforderungen an das Kabinen-Innere sind enorm hoch, Lärmschutz und Ergonomie sind obligat", sagt Wilfried Schlichting. "Der Trend geht klar in Richtung leistungsstärkere Maschinen, größere Flächen, ergo auch weniger Landwirte und Mitarbeiter."