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+++Update+++ Treiben sich Mitschnacker in Harsefeld herum?

+++ Die Polizei teilt mit: In Harsefeld gibt es keinen Mitschnacker. Die beiden vermeintlichen Vorfälle wurden aufgeklärt. Eine Geschichte war frei erfunden, der andere Vorfall beruhte auf einem Missverständnis +++ mehr Infos

bc/nw. Harsefeld. Achtung, Mitschnacker! Der Polizei in Harsefeld wurden zwei Fälle gemeldet, in denen Kinder aus einem Auto heraus angesprochen worden sein sollen. Die Ermittler suchen jetzt nach Zeugen.

Der erste Vorfall soll sich am Montagnachmittag an der Straße Paschberg zugetragen haben. Zwei Männer hätten ein sechsjähriges Mädchen angesprochen. Da das Kind die Männer nicht verstand, sei es näher an das Fahrzeug herangetreten, teilt die Polizei mit. Die Mutter des Kindes habe das Geschehen verfolgt und das Kind sofort wieder zu sich gerufen. Das Auto fuhr davon.

Fall Nummer zwei soll sich am Dienstag gegen 13.30 Uhr in Höhe der Realschule ereignet haben. Dort sei ein 11-jähriges Mädchen ebenfalls vom Fahrer eines Pkw angesprochen worden. Der Mann sei diesmal allein im Fahrzeug gewesen und habe dem Mädchen erzählt, dass er einen Welpen im Fahrzeug hätte, so die Darstellung der Polizei. Das Mädchen habe nicht reagiert und sei davongegangen.

"Konkrete Hinweise zum Fahrzeug und zu den Insassen gibt es nicht", sagt Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Es könnte sich aber um einen "goldfarbenen", älteren BMW oder Mercedes gehandelt haben.

Die Polizei bittet um weitere Hinweise zu den Vorfällen. Sind auch andere Kinder angesprochen worden? Gibt es nähere Erkenntnisse zu dem beschriebenen Fahrzeug und dessen Insassen? Zeugenhinweise unter Tel. 04164-909590.

Als problematisch erweisen sich für die Polizei in diesem Zusammenhang die sich in Windeseile verbreitenden Gerüchte durch die sozialen Netzwerke im Internet. Bohmbach: "Hier wurden in kurzer Zeit angebliche Fakten verbreitet, die jeglicher Grundlage entbehren und für Unruhe bei den Eltern sorgten."

Selbst wenn sich die beschriebenen Vorgänge als harmlos herausstellen sollten, möchten die Beamten Eltern dazu bewegen, ihre Kinder auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Kinder sollten immer misstrauisch gegenüber Fremden sein, niemals mitgehen oder in fremde Fahrzeug einsteigen.