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Tankwagen kippt um: 20.000 Liter Milch ergießen sich auf die Straße

Der Milchtankzug liegt quer über der Fahrbahn (Foto: Polizei)
bc. Brest. Satte 20.000 Liter Milch haben sich nach einem Unfall eines Tankzuges auf die Landesstraße 123 in Brest (Samtgemeinde Harsefeld) ergossen. Verletzt wurde bei dem Crash niemand. An dem Tankwagen, dem Anhänger, der Fahrbahn und den Bäumen an der Straße entstand ein hoher Sachschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf ca. 200.000 Euro.

Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr. Der 59-jährige Fahrer eines Milchtankzugs aus Schleswig-Holstein war zu der Zeit mit ca. 25.000 Liter Milch auf dem Weg nach Bad Bramstedt. Nach Angaben des Fahrers kam ihm ein großes Fahrzeug entgegen. Bei dem Versuch, einen Zusammenstoß zu vermeiden, geriet er in den Seitenraum. Die Räder sackten in dem weichen Grünstreifen ein, der Wagen kam ins
Schleudern, kippte beim Gegenlenken auf die Seite und blieb quer über die Fahrbahn liegen.

20.000 Liter Milch liefen aus und versickerten in den Straßengräben, 5.000 Liter konnten noch von einem Ersatzfahrzeug des gleichen Unternehmens abgepumpt werden.

Der Fahrer hatte Glück im Unglück, konnte sich unverletzt aus dem Fahrzeug befreien, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen. Die
Ortswehren Harsefeld und Brest rückten mit ca. 35 Feuerwehrleuten an.

Ein Mitarbeiter des Umweltamtes des Landkreises Stade machte sich vor Ort ein Bild von möglichen Umweltschäden. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

Die L 123 musste für die Zeit der Bergungsmaßnahmen stundenlang voll gesperrt werden.