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Ahlerstedt will gefördert werden: Gemeinde plant Aufnahme in die Dorferneuerung

Bürgermeister Uwe Arndt will erreichen, dass Ahlerstedt in die Dorfneuerung kommt (Foto: jd)
jd. Harsefeld. Jetzt möchte auch Ahlerstedt mal an die Reihe kommen: Nachdem in den vergangenen Jahren der große Nachbar Harsefeld seine Ortsteile Issendorf und Hollenbeck mit Mitteln der Dorferneuerung "aufgehübscht" hat und die Brester ebenfalls in das Programm aufgenommen worden sind, will nun die Geest-Gemeinde mit ihren acht Dörfern in den Genuss des Geldsegens aus Hannover kommen. Anders als das kleine Brest, das sich dem benachbarten Kutenholz zusammentun musste, um an die Fördertöpfe zu kommen, geht Ahlerstedt die Dorferneuerung im Alleingang an. "Wir haben von der Förderstelle in Lüneburg signalisiert bekommen, dass Ahlerstedt mit mehr als 5.000 Einwohnern und einer Fläche von 63 Quadratkilometern groß genug ist, um allein einen Antrag zu stellen", sagt Bürgermeister Uwe Arndt.

Bevor ein Antrag abgeschickt wird, möchte Arndt die Vereine mit ins Boot holen: "Dort sitzen die engagierten Bürger, die uns später bei der Planung und Umsetzung der einzelnen Projekte unterstützen." Über die erforderlichen Formalien und das Förder-Prozedere möchte Arndt die Vertreter der Vereine und der Feuerwehren im Rahmen einer Bürgerwerkstatt informieren, die die Gemeinde am kommenden Samstag, 17. Juni, ab 9 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ottendorf ausrichtet. Dort sollen auch erste Ideen für ein Dorferneuerungs-Konzept zusammengetragen werden. "Eine Grundlage haben wir bereits", erklärt der Bürgermeister: "Für das Zukunftskonzept der Samtgemeinde 'Harsefeld 2030' wurden bereits etliche Themen zu Papier gebracht, die für Ahlerstedt wichtig sind."

Bei der Dorferneuerung gehe es aber nicht nur um den Hauptort, betont Arndt. Auch wenn dort im Rahmen des Projekts "Neue Dorfmitte Ahlerstedt" gerade einiges in Bewegung sei, werde der Fokus auch auf die umliegenden Dörfer gelegt. Bei acht Ortsteilen sei es keine leichte Aufgabe, alle so zu berücksichtigen, dass sich niemand benachteiligt fühle. Ziel der Gemeinde ist es laut Arndt, in die 2018 beginnende Förderperiode aufgenommen zu werden.