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Alles andere als "heiße Luft": Harsefelder Kirchengemeinde stellt für vier Tage ein "Gummi-Gotteshaus" auf

Soll für locker-leichte Begegnungen mit dem Glauben sorgen: die aufblasbare Kirche (Foto: aufblasbare-kirche.de)
 
Kirche mal leicht, locker und luftig: Silke Jeske und Hans-Dieter Stienen von der Harsefelder Kirchengemeinde werben mit Flyern und Plakaten für diese besondere Aktion
jd. Harsefeld. Hier wird die Kirche mal nicht im Dorf gelassen: Die evangelische Kirchengemeinde in Harsefeld richtet vom 25. bis 28. August ein Fest der Begegnung und des Miteinanders aus - mitten im Neubaugebiet am Redder. Auf einer bisher unbebauten Fläche zwischen den Wohnhäusern wird sogar eine Kirche aufgebaut. Die ist praktischerweise aufblasbar. In das "Gummi-Gotteshaus" passen rund 150 Personen. Da dieser Platz bei vielen Aktionen sicher nicht ausreicht, kommt daneben ein großes Festzelt. "Wir wollen zu den Menschen gehen und ihnen zeigen: So kann Kirche auch sein - locker und unkonventionell", sagt Kirchenvorstands-Vorsitzende Silke Jeske.

Entsprechend ist auch das Programm der viertägigen Veranstaltung ausgerichtet: So will der Illusionist Mr. Joy das Publikum mit einer spektakulären Show verzaubern, der Kinderliedermacher Daniel Kallauch transportiert mit rockig-poppigen Klängen die christliche Botschaft und bei dem "Family Fun Day" ist Spiel und Spaß für die ganze Familie angesagt. Nach so viel "Action" möchte der eine oder andere Besucher den Tag vielleicht ruhig ausklingen lassen: Dafür bieten sich die "Chill-out-Lounge" und die "Gute-Nacht-Kirche" an. Wer es etwas eiliger hat, holt sich seinen "Segen to go" in der aufblasbaren Kirche ab. Die ist zwar prallvoll mit Luft gefüllt, aber was das Organisationsteam um Silke Jeske auf die Beine gestellt hat, ist alles andere als eine "Luftnummer."

Entsprechend lautet das Motto der Aktionstage: "Mehr als heiße Luft!" Damit soll zudem deutlich gemacht werden, dass hinter den vielfältigen Angeboten auch immer wieder die Einladung steht, sich mit dem Glauben zu befassen. "Allerdings möchten wir auf keinen Fall aufdringlich sein", sagt Jeske. Ziel sei es nicht, sich als Gemeinde darzustellen, sondern den Menschen mal etwas Besonderes und nicht Alltägliches zu bieten. "Das Ganze ist natürlich ein gewisses Wagnis", erklärt Kirchenvorstands-Geschäftsführer Hans-Dieter Stienen. Schließlich stecke auch ein nicht unerheblicher finanzieller Aufwand dahinter: "Wir nehmen nur für die Musikshow des Kinderliedermachers Eintritt." Dank der Unterstützung von Sponsoren habe die Gemeinde aber einige Kosten einsparen können.

Jeske, Stienen und mit ihnen das gesamte Organisationsteam hoffen nun, dass die Aktionen rund um die "Gummi-Kirche" gut bei den Besuchern ankommen. Immerhin stecken mehr als ein halbes Jahr intensive Planungen hinter diesem Event. "Es wäre schön, wenn die Leute einfach vorbeikommen und die Möglichkeit nutzen, sich ungezwungen umzuschauen", sagt Jeske. Die "Vier Tage Kirche am Redder" beginnen am Donnerstag, 25. August, um 19 Uhr mit einem "Get-together" und klingen am Sonntag, 28. August, um 11 Uhr mit einem Fest-Gottesdienst aus, der anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins für Jugendarbeit stattfindet.

• Das komplette Programm ist im Internet auf einer eigens eingerichteten Homepage nachzulesen: mehr-als-heisse-luft.de. Dort kann auch die Anmeldung für das Human-Soccer-Turnier am Samstag, 27. August, von 12.30 bis 17 Uhr heruntergeladen werden. Extra-Homepage im Internet