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April, April: Harsefeld wird keine Stadt / "Alternative Fakten" im WOCHENBLATT-Artikel

War für den Spaß zu haben: Michael Ospalski (Foto: jd)
jd. Harsefeld/Fredenbeck. April, April! Harsefeld wird Stadt und reißt sich auch gleich noch Fredenbeck unter den Nagel: Das sind natürlich "alternative Fakten", mit denen das WOCHENBLATT die Leser in den April schicken wollte. Wir hoffen, dass wir mit dem Artikel für ein wenig Schmunzeln gesorgt haben, und setzen darauf, dass vor allem die Fredenbecker und Buxtehuder ein wenig Sinn für Humor haben. Unser Dank gilt dem Harsefelder Bürgermeister Michael Ospalski, der bei unserem Aprilscherz mitgemacht hat und sich mit einigen knackigen Sätzen zitieren ließ, die er so natürlich nie gesagt hat.

Den Rückmeldungen einiger Leser ist zu entnehmen, dass sie die Verleihung der Stadtrechte an Harsefeld für bare Münze genommen hätten, wenn wir es nicht noch mit der Eingemeindung Fredenbecks auf die Spitze getrieben hätte. Beide Ort würden doch zu weit auseinanderliegen. Tatsächlich wäre es durchaus denkbar, dass Harsefeld Stadt werden könnte. Laut niedersächsischer Kommunalverfassung kann das Innenministerium die "Bezeichnung Stadt solchen Gemeinden verleihen, die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und Wirtschaftsverhältnissen städtisches Gepräge tragen.

Das sind Kriterien, die Harsefeld schon jetzt annähernd erfüllt. Doch bisher halten sich die Ambitionen in Politik und Verwaltung in Grenzen. "Ich sehe keine Vorteile, wenn Harsefeld Stadt wird", erklärte Rathauschef Rainer Schlichtmann vor einiger Zeit.