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Aus der Eishalle wird der Winter vertrieben

Eismeister René Wurow schaufelte das Eis vor die Halle. Rund sechs Kubikmeter kamen zusammen

jd. Harsefeld. Kühle Außentemperaturen verhinderten Abtauen.

Die Menschen haben den Winter satt. Niemand möchte mehr Eis und Schnee sehen. Auch in der Harsefelder Eissporthalle wurde dem Winter jetzt der Garaus gemacht. Der ließ sich aber gar nicht so leicht vertreiben: Nach Saisonende Mitte März wollten die Mitarbeiter die knapp vier Zentimeter dicke Eisschicht wie gewohnt mithilfe der milden Frühlingsluft abtauen lassen. Doch angesichts der frostigen Außentemperaturen reichte es diesmal nicht, Fenster und Türen auf Durchzug zu stellen.
"Nach zwei Wochen lagen noch immer zwei Zentimeter Eis auf dem Hallenboden", berichtet Betriebsleiter Michael Wege. Er holte die Eismaschine wieder aus dem Schuppen. Die lässt sich auch als Eishobel einsetzen. Einen Tag benötigten Wege und seine vier Mitarbeiter, die abgehobelten Eisklumpen nach draußen zu schaufeln. "Trotz der Kälte sind wir ordentlich ins Schwitzen gekommen", sagt Eismeister René Wurow.
Nun wird die Eishalle fit für den Frühling gemacht. In Kürze starten die Rollschuh-Läufer mit ihrem Training und auch die erste Großveranstaltung steht vor der Tür: Am Sonntag, 21. April, wird dort ein großer Flohmarkt ausgerichtet.
• Laut Betriebsleiter Wege lagen die Besucherzahlen der vergangenen Eislaufsaison knapp unter dem Durchschnitt. Zwischen Oktober und März drehten rund 64.000 zahlende Gäste ihre Runden. Im Vorjahr waren es noch 73.000 Besucher.