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Buntes Zeichen der Hoffnung: "Regenbogenfahrer" radelten durch den Landkreis

Die jungen Leute wurden herzlich begrüßt (Foto: jd)
jd. Ahlerstedt. Sie radeln, um zu helfen - und vor allem: um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Eine bunte Schar Radfahrer strampelte am Samstag quer durch den Landkreis. Die rund 40 Radler in ihren farbenfrohen Trikots sind Teilnehmer der "24. Regenbogenfahrt" der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Bei der Tour, die in diesem Jahr von Hamburg nach Kassel führt, fahren überwiegend junge Erwachsene mit, die als Kinder oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben. Sie wollen jungen Krebspatienten ein positives Signal geben: Die tückische Krankheit lässt sich überwinden und man kann hinterher wieder körperlich fit sein. Bevor es weiter in den nächsten Landkreis ging, legte das Regenbogen-Team einen Halt in Ahlerstedt ein.

So wurden einst Regenten empfangen: In Ahlerstedt standen Bürgermeister, Pastor und eine große Kinderschar bereit, um die Radlertruppe am Feuerwehrgerätehaus zu begrüßen. Drinnen war bereits der Tisch gedeckt - von den Sportlern des MTV Ahlerstedt. Schließlich musste alles schnell gehen, denn der enge Zeitplan der Radler ließ nur einen kurzen Zwischenstopp zur Kaffeezeit zu. Dennoch wird Ahlerstedt den Teilnehmern der Fahrt sicher in guter Erinnerung bleiben: "Überall ist der Empfang anders, doch solch eine herzliche Begrüßung, bei der so viele Menschen mitmachen, erleben wir nur selten", erklärte eine Radfahrerin, die bereits zum vierten Mal auf Tour geht.

Für die nächsten Etappen - Ziele sind die Kinderkrebs-Stationen zweier Kliniken in Bremen und Oldenburg - gab Bürgermeister Uwe Arndt den Regenbogen-Radlern die besten Wünsche mit auf den Weg und zollte Respekt, sich auf diese doch sehr anstrengende Weise zu engagieren: "Ich ziehe meinen Hut, dass Ihr Euch diese Mühe macht." So werde den von einer Krebserkrankung betroffenen Menschen Mut gemacht, auch bald wieder auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.