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"Coole" Geschichten auf Platt: Kreis Stade stellt vier von fünf Siegern beim plattdeutschen Lesewettbewerb

Die Sieger des Lesewettbewerbs: Jarno Röndigs und Nele Bunke (vorn), Linn und Lotta Schuback sowie Luisa Schokolinski (hi. v.li.) (Foto: Isa Steffen)
jd. Ahlerstedt. Plattdeutsch ist keine Folklore, sondern eine höchst lebendige Sprache. Die meisten "Plattsnacker" gehören zwar der älteren Generation an, doch bei jungen Leuten setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch: "Platt is cool". Kein Wunder, dass der plattdeutsche Lesewettbewerb, den der Landschaftsverband jedes Jahr ausrichtet, sehr beliebt ist. Fast 2.500 Schüler aus 91 Schulen im gesamten Elbe-Weser-Dreieck beteiligten sich und lasen Geschichten niederdeutscher Autoren vor. Am Mittwoch kamen die 80 Gewinner der Regionalentscheide in der Ahlerstedter Oberschule zusammen, um die besten "Platt-Vörleser" in fünf Altersstufen zu ermitteln. Offenbar wird zwischen Este und Oste besonders gut platt gesprochen: Vier der fünf Sieger kommen aus dem Kreis Stade.

Gegen das größte Konkurrentenfeld mit immerhin 790 Teilnehmern setzte sich Jarno Röndigs (3. Schuljahr) von der Grundschule Mulsum-Kutenholz durch. In den Klassenstufen 5 und 6 waren 455 Vorleser am Start. Hier siegte Lotta Schuback von der Buxtehuder Halepaghen-Schule. Luisa Schokolinski von der Ahlersteder Oberschule (7./.8. Schuljahr) behauptete sich gegen 181 Mitbewerber und Lottas große Schwester Linn, die ebenfalls die Halepaghen-Schule besucht, war in der obersten Altersgruppe (9- bis 12. Schuljahr) erfolgreich. Linn trug sogar einen selbst verfassten niederdeutschen Text vor. Darin berichtet sie über eine Schülerdemo, an der sie teilnahm: Protestiert wurde gegen die Streichung von Klassenfahrten.

Die Sieger haben ein Ticket nach Hannover gelöst: Im NDR-Funkhaus findet am 12. Juni der Landesentscheid statt.