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„Den Handel frey treiben“ - „King George“ regierte, als der erste Harsefelder Markt abgehalten wurde

Ein Ausschnitt aus der „Concession“
jd. Harsefeld. Als dem Flecken Harsefeld im Jahr 1763 aus „obrigkeitlicher Sorgfalt“ die „Concession“ (Genehmigung) erteilt wurde, zweimal im Jahr Märkte abzuhalten, sah die politische Landkarte noch ganz anders aus als heute: Landesvater war König Georg III. von Großbritannien, der in Personalunion auch das Kurfürstentum Hannover regierte, zu dem Harsefeld gehörte. Ihr Gesuch, „freye Krahm-Märkte“ ausrichten zu dürfen, hatten die Harsefelder „geziemend“ an die Stader „Regierungs-Räthe“ gerichtet. Diese erteilten das Patent, also die Erlaubnis, dass die Märkte „zu mehrerer Bequemlichkeit der von fremden Oertern dahin kommenden Krähmern zwey Tage dauren sollten“. Den Händlern wurde garantiert, „ihren Handel frey und ungehindert treiben zu können.“