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Einblick in kleine Paradiese

Wann? 21.06.2014 14:00 Uhr bis 22.06.2014 17:00 Uhr

Wo? Samtgemeinde Harsefeld, Harsefeld DE
Der Garten ist ihr Ein und Alles: Die drei Landfrauen Karola Tomforde, Renate Wölfel und Debbie Bülau (Foto, v.li.) haben sich mit viel Hingabe und Liebe zum Detail wahre Postkartenidyllen erschaffen. Ihren grünen Oasen wohnt ein ganz besonderer Zauber inne. Jetzt öffnen die Landfrauen ihre Gartenpforten für diejenigen, die selbst die wildromatische Atmosphäre der verwunschenen Paradiese genießen möchten.
 
Prächtige Blüten gibt es in Anita Laubers Garten zu bestaunen
Harsefeld: Samtgemeinde Harsefeld | jd. Harsefeld. Harsefelder Landfrauen öffnen an den kommenden beiden Wochenenden ihre Gartenpforten für Besucher. Es sind traumhafte Paradiese - zwar geschaffen von Menschenhand, doch himmlisch schön: Wie kleine Wunder wirken die Gärten der Harsefelder Landfrauen, die sich an den kommenden beiden Wochenenden der Öffentlichkeit präsentieren werden. Am 21. und 22. Juni sowie am 28. und 29. Juni stehen acht grüne Oasen rund um den Geestflecken für Besucher offen. Die Landfrauen gewähren jeweils samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr Einblicke in ihre Gartenreiche, die meist über Jahre hinweg liebevoll und mit dem Blick für das Besondere erschaffen worden sind.

"Unsere Gäste dürfen wahr gewordene Gartenträume erleben", verspricht die Landfrauen-Vorsitzende Renate Wölfel. Sie selbst beteiligt sich erstmals an der Aktion "Landfrauen öffnen ihre Gärten", die der Harsefelder Ortsverein bereits in der dritten Auflage ausrichtet. Auf dem Wölfelschen Anwesen, einem alten Bauernhof am Rande des Dörfchens Brest, gibt es eine parkähnliche Anlage zu bestaunen, die einen wild-natürlichen Charme besitzt. Die Stauden- und Rosenbeete bilden einen fließenden Übergang zu einem Wäldchen mit stattlichen Eichen und Buchen. Verschlungene Pfade führen zu verwunschenen Winkeln, und überall finden sich lauschige Ecken, in denen Bänke zum Verweilen einladen.

Daneben sind am ersten Gartenwochenende (21. und 22. Juni) die Pforten zu drei weiteren Traumgärten in Brest bzw. im Nachbarort Aspe geöffnet. So verbirgt sich hinter dem Haus der Familie Tomforde eine zauberhafte ländliche Idylle. Umgeben von einer Wildfruchthecke, die unter anderem aus Schlehen, Weißdorn und Kornelkirschen besteht, gedeihen Obstbäume und jede Menge Wildblumen. Inmitten des naturnahen Ambientes fühlen sich Zwerghühner und bretonische Mini-Schafe pudelwohl.

Klassisch unterteilt in die Bereiche Zier- und Nutzpflanzen ist der Garten von Anita und Paul Lauber. Während sie sich um die Blumenpracht kümmert, baut er Gemüse und Kräuter an. Mit der üppigen Ernte können sich die Laubers weitgehend selbst versorgen. Eine Mini-Hecke aus Buchsbaum umgibt jedes Beet in dem vor rund 40 Jahren angelegten Garten. Wesentlich jünger ist der Traum in Grün, der den Milchviehbetrieb der Familie Bülau in Aspe umgibt: Bauersfrau Debbie Bülau hat in den vergangenen drei Jahren ein Schmuckstück geschaffen, das durch geschmackvolle Deko und üppige Rosenpracht besticht.

Auch wenn die Vegetation wegen des milden Winters rund zwei, drei Wochen Vorsprung hat, gehen die Landfrauen davon aus, dass am Tag der offenen Gärten noch einige Pflanzen in voller Blüte stehen werden. "Eng wird es wohl bei den Rosen", meint Renate Wölfel: "Dafür gibt es aber viele andere schöne Dinge zu bewundern."


• Die Adressen der offenen Landfrauen-Gärten:

21./22.Juni: Fam. Tomforde (Ringstr. 22 in Brest), Fam. Lauber (Am Kamp 8 in Brest), Fam. Wölfel (Rehfinger Str. 3 in Brest), sowie Fam. Bülau (Landstr. 18 in Aspe);
28./29. Juni: Fam. Steinhage (Im Sande 59) und Fam. Werner (Bockelfelder Str. 12), beide in Harsefeld; Fam. Kern (Knüllbergstr. 24 in Wangersen) sowie Fam. Wichern (Paradies 8 in Ahlerstedt).

• Eintritt pro Garten: 2 Euro