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Erschließung beginnt bald: In Harsefeld entsteht ein weiteres Neubaugebiet

Die Karte zeigt den städtebaulichen Vorentwurf: Das geplante Neubaugebiet befindet sich im rot umrandeten Bereich (Foto: Skizze: Cappel und Kranzhoff)
jd. Harsefeld. Beim Bauen bleibt der Flecken Harsefeld weiter "Boomtown": In den vergangenen Jahren wurde ein Neubaugebiet nach dem anderen ausgewiesen - allesamt südlich der EVB-Bahnlinie in der Siedlung am sogenannten "Redder". So ist ein komplett neuer Ortsteil entstanden, in dem mehr Menschen leben als in den meisten Dörfern der Samtgemeinde. Doch die Nachfrage nach Bauplätzen ist weiter gewaltig. Während am Redder die Häuslebauer gerade dabei sind, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, haben die Kommunalpolitiker bereits die Planungen für das nächste Neubaugebiet genehmigt.

Laut dem Bebauungsplan, der jetzt vom Rat des Flecken beschlossen wurde, werden südlich des Neuenteicher Weges, der den Abschluss der Redder-Siedlung bildet, rund 130 Grundstücke ausgewiesen. Dabei soll die Erschließung - wie bereits am Redder geschehen - in zwei Bauabschnitten erfolgen. Geplant sind überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser. Entlang des Neuenteicher Weges sind auch Mehrfamilienhäuser mit unterschiedlich großen Wohnungen möglich.

Mehr als 60 Bauwillige haben bereits Interesse signalisiert. Derzeit laufen die ersten Verkaufsgespräche. Wenn die Witterung es zulässt, werden noch im März die Vorbereitungen für die Erschließungsarbeiten beginnen. Voraussichtlich im Herbst können die ersten Häuser errichtet werden. Hinsichtlich der Gesamt-Gestaltung des rund 14 Hektar großen Areals wird weitgehend das städteplanerische Konzept von der benachbarten Siedlung am Redder übernommen. Dazu gehört, dass der dort geplante breite Grüngürtel südlich des Neuenteicher Weges fortgesetzt wird.

Über diesen Weg, der bereits im ersten Streckenabschnitt ab der Einmündung in den Kreisel Griemshorster Straße ausgebaut worden ist, erfolgt auch die Zufahrt ins Neubaugebiet. Zur Griemshorster Straße hin wird die Siedlung mit einer rund 3,50 Meter hohen Lärmschutzwand abgeschottet. Die Planer haben errechnet, dass die Grenzwerte für Geräuschimmissionen möglicherweise überschritten werden, wenn der Verkehr auf der Griemshorster Straße zunimmt und sich weitere Betriebe in dem nahegelegenen Gewerbegebiet ansiedeln.