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Estebrügge: Lösung für den Estemarkt gefunden

Künftig soll die Familie Atli ein paar Meter weiter vor dem Nachbargebäude mit ihrem Lieferwagen halten dürfen
bc. Estebrügge. Eine Lösung für die Parkprobleme der Betreiber des kleinen Estebrügger Estemarktes (das WOCHENBLATT berichtete) scheint gefunden zu sein. Jorks Bürgermeister Gerd Hubert bat die Familie Atli zu einem klärenden Gespräch. Künftig soll vor der benachbarten Gaststätte „De ole Sporkass“ (Hausnummer 82) ein eingeschränktes Halteverbot eingerichtet werden. So können die Atlis ohne zeitliche Beschränkung ihren Lieferwagen stressfrei be- und entladen. „Wenn das so klappt, ist das eine gute Lösung“, sagt Derya Atli.
„Wichtig ist, dass sich alle Beteiligten - Feuerwehr, Gemeinde und Marktbesitzer - auf eine für alle tragfähige Lösung verständigen“, so Gerd Hubert. Keinesfalls könne es verkehrsbehördlich verantwortet werden, wenn durch parkende Fahrzeuge ein Rettungseinsatz der Feuerwehr schon bei der Ausfahrt behindert werde. Zur Erklärung: Der Estemarkt liegt genau gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr. In der Vergangenheit kam es vor, dass vor dem Laden parkende Pkw oder Lkw Rettungsfahrzeuge blockierten.
Auch wenn diese Behinderung nur von kurzer Dauer sein sollte, sei dies nicht hinnehmbar, da es möglicherweise um Menschenleben gehe, erläutert der Bürgermeister. „Hier müssen tatsächlich die individuellen Interessen hinter dem Allgemeininteresse zurückstehen.“ Grundsätzlich bestehe laut Straßenverkehrsordnung ein generelles Halteverbot bei Feuerwehrausfahrten - so auch in Estebrügge.
Hubert machte noch einmal deutlich, dass es ihm, der Gemeindeverwaltung und dem Rat der Gemeinde Jork sehr daran gelegen ist, dass Familie Atli das Geschäft in Estebrügge auch in Zukunft weiterhin erfolgreich betreibt.