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Gibt es noch mehr „Katzenkiller“?

Stubentiger sollten sich in der freien Natur vor Jagdhunden in acht nehmen

Verärgerte Katzenbesitzerin fragt sich: „Muss erst ein Mensch zu Schaden kommen?


sum/jd. Nordkehdingen.Nicht nur Flinte des Jägers, sondern auch dessen vierbeiniger Begleiter kann für Stubentiger, die sich in der freien Natur auf Pirsch begeben, gefährlich werden. Nach dem Artikel „Katzen sind für Jagdhunde Raubzeug“ meldete sich Vera M.* in der WOCHENBLATT-Redaktion mit einer Geschichte, die sie persönlich sehr mitgenommen hat. In ihrem Garten in Nordkehdingen soll eine Katze durch einen Jagdhund angegriffen worden sein. Das Tier sei qualvoll gestorben, so M. Die Katzenliebhaberin war geschockt: „Das tote Tier gehörte meinen Nachbarn und ging bei mir ein und aus.“ Ihr Verdacht habe sich sofort gegen den Hund des benachbarten Jägers Rudi P.* gerichtet. Den Waidmann habe sie zur Rede gestellt, doch sie sei gleich abgespeist worden - mit der Aussage, das so etwas nun mal passiere.

Wie berichtet, griff ein freilaufender Jagdhund in Harsefeld eine Katze auf dem Grundstück der Besitzer an und verletzte das Tier so schwer, dass es trotz tierärztlicher Behandlung verstarb. Dieser Vorfall erinnere sie schmerzhaft an die Geschehnisse, die sich in ihrem Garten zugetragen haben, so Vera M.

„Katzen sind kein Raubzeug, sondern für die meisten Katzenhalter vollwertige und über alles geliebte Familienmitglieder,“ erklärt die Nordkehdingerin. „Es ist ein Unding, dass gerade zum Töten von Wild abgerichtete Hunde ohne Maulkorb herumlaufen dürfen,“ erbost sich Vera M. und fragt: „Wird erst etwas unternommen, wenn ein Mensch zu Schaden gekommen ist?“