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Grundsätzliches Ja zu einem Hundeplatz / Harsefelder Politiker unterstützen Idee

Auch Labrador-Mischling Jasper würde einen Hundeplatz sicher toll finden (Foto: Jessica Klüver)
jd. Harsefeld. Die Harsefelder Hundefreunde können hoffen: Aus der Politik kam jetzt das Signal, der Schaffung der gewünschten Hundefreifläche grundsätzlich zuzustimmen (das WOCHENBLATT berichtete). Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Ortsentwicklung wurden aber auch Bedingungen formuliert, an die das Okay seitens der Ausschussmitglieder geknüpft ist. So sollen die Hundehalter einen Verein gründen, der als Träger für den Hundeplatz fungiert und der sich auch um die Pflege und Instandhaltung der Anlage kümmert. Im Ausschuss wurde deutlich, dass von den bisher ins Visier genommen sieben Flächen nur eine einzige ernsthaft in Frage kommt.

Ausgeguckt wurde zunächst ein rund 1,5 Hektar großes gemeindeeigenes Areal am Ortsausgang in Richtung Hollenbeck. Das Gelände an der L124 sei auf den ersten Blick "am unproblematischsten", so Rathauschef Rainer Schlichtmann: "Wenn überhaupt, dann kommt diese Fläche in Frage." Bis auf die Bereitstellung eines geeigneten Grundstücks will sich die Gemeinde aber heraushalten. Um die Einzäunung des Hundeplatzes sowie das übrige Drumherum sollen sich die Hundehalter selbst kümmern, waren sich die Ausschuss-Mitglieder einig.

So verlangen die Politiker, dass die Frage der Aufsicht geklärt wird. Der bisher lose Zusammenschluss der "Herrchen" und "Frauchen" hat bereits angekündigt, dass eine Vereinsgründung in Kürze erfolgen soll. Ein Satzungsentwurf sowie ein Konzept für die Hundefreifläche und eine mögliche Platzordnung wurden den Politikern schon vorgelegt. Der Ausschuss hat der Verwaltung jetzt aufgetragen, noch einmal zu schauen, ob es Flächen gibt, die noch besser geeignet sind.

Schlichtmann wiederum macht deutlich, dass die Einrichtung eines Hundeplatzes nicht über das Knie gebrochen werden kann: "Da eine baurechtliche Genehmigung erforderlich ist, müssen wir ein formelles Verfahren durchführen."