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Harsefeld bleibt Boomtown

Politiker und Planer beim ersten Spatenstich im Neubaugebiet "Am Redder III"

jd. Harsefeld. Im Geestflecken wird nach wie vor fleißig gebaut / Erster Spatenstich für neues Wohngebiet.

Der Bauboom in Harsefeld setzt sich ungebremst fort: Das Wohngebiet "Am Redder" südlich der EVB-Bahnlinie wächst weiter. Im zweiten Bauabschnitt hat die Gemeinde fast alle Grundstücke verkauft. Dort entstehen gerade rund 80 schmucke Eigenheime. Nun rollen Bagger und Baufahrzeuge an, um den dritten Abschnitt in Angriff zu nehmen. Bei einem ersten Spatenstich gaben Politiker und Planer kürzlich den Startschuss für die Erschließungsarbeiten auf dem rund 22 Hektar großen Areal. Wieder ist die Nachfrage überwältigend: Die Vermarktung läuft gerade an - und schon ist fast die Hälfte der knapp 70 Bauplätze vergeben.

Hälfte der Bauplätze ist bereits vergeben

Interessenten sollten sich sputen: Wer noch ein Grundstück im neuen Baugebiet "Am Redder III" ergattern will, darf nicht zu lange zögern. Harsefeld ist derzeit die Boomtown der Region. Bauen hat dort seit Monaten Hochkonjunktur. Die Gemeinde verkaufte allein 2012 mehr Baugrundstücke als in den vorangegangenen vier Jahren zusammen. "Diese Entwicklung hätten wir vor anderthalb Jahren nicht zu träumen gewagt", sagt Harsefelds Rathauschef Rainer Schlichtmann.
Einerseits liegt es wohl an den günstigen Zinsen für Baugeld, dass sich jetzt viele Leute den lang gehegten Wunsch von den eigenen vier Wänden erfüllen - anderseits ist sicher die tolle Lage des neuen Baugebietes ausschlaggebend für die Entscheidung, sich in Harsefeld niederzulassen. Naturnah gelegen in waldreicher Umgebung, mit kurzen Wegen zum Bahnhof sowie in unmittelbarer Nähe zu den Schulen ist das Wohnen am Redder vor allem für Familien höchst attraktiv.
Um nicht am Bedarf vorbei zu planen, führte die Gemeinde eine Umfrage bei Bürgern, Baufirmen und Maklern durch. Dabei kam heraus, dass neben dem Klassiker Einfamilienhaus auch Reihenhäuser und Eigentumswohnungen gewünscht werden.
Dem Umfrage-Ergebnis trug die Gemeinde in ihren Planungen Rechnung: Neben den normalen, rund 800-900 Quadratmeter großen Bauplätzen gibt es nicht nur großzügig geschnittene Grundstücke, die sich in Toplage am parkähnlich gestalteten Grünzug entlang des Redderbaches befinden, sondern auch Bereiche mit einer moderaten Verdichtung, in denen Reihen- und Mehrfamilienhäuser entstehen werden. Investoren für diese Bauprojekte haben sich bereits gefunden.
Bis zum Herbst werden die Erschließungsarbeiten dauern. Voraussichtlich Ende des Jahres können dann die ersten Häuser gebaut werden.

• Die Grundstücke kosten pro Quadratmeter ab 117 Euro. Infos im Harsefelder Rathaus unter Tel. 0 41 64- 88 71 22.