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Klobiger Kasten verschwindet

Die Skizze zeigt die Front des neuen Gebäudes an der Friedrich-Huth-Straße (Foto: Architekt Arne Lindemann (Skizze))
jd. Harsefeld. Volksbank Geest plant Neubau ihrer Filiale in der Harsefelder Friedrich-Huth-Straße. Ein markantes Bauwerk wird im kommenden Jahr aus dem Harsefelder Ortsbild verschwinden: Die Volksbank Geest will ihr Geschäftshaus in der Friedrich-Huth-Straße abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Das alte Gebäude wird wohl niemand im Geestflecken vermissen. Der klobige "Kasten" aus den 70er Jahren mit seiner wenig ansprechenden Betonoptik gehört nicht gerade zu den architektonischen Glanzlichtern in der Gemeinde. Jetzt kann der Bagger mit der Abrissbirne anrücken: Die Politiker des Flecken segneten das Bauvorhaben ab, dessen Fertigstellung für den Spätsommer 2015 angepeilt wird.

Die Volksbank plant, neben der neuen Filiale auch bis zu 14 Wohnungen zu errichten. Diese befinden sich in den beiden Obergeschossen über dem Schalterraum sowie in einem Anbau, der im rückwärtigen Bereich auf einem Teil des jetzigen Parkplatzes entstehen soll. Als künftige Mieter kommen Singles, kinderlose Paare oder Senioren in Betracht, denn bei zwei Zimmern dürfte der Wohnraum für Familien mit Kindern wohl kaum ausreichen. Sämtliche Wohnungen sollen barrierefrei ausgestattet sein.

"Ich hoffe auf eine bunte Mischung hinsichtlich der Altersstruktur", erklärt Volksbank-Vorstand Hans-Hinrich Koppelmann. Die Lage der Wohnungen sei ideal für diejenigen, die Wert auf kurze Wege legen und ihre Einkäufe zu Fuß tätigen möchten. Zudem betrage die Entfernung zum Bahnhof nicht einmal fünf Gehminuten.

Zentrumsnah wohnen sei heutzutage wieder im Trend, meint Koppelmann. Die Devise "Raus aus der Stadt" habe sich längst überholt. Mittlerweile würden sich immer mehr Menschen bewusst gegen ein großes Haus oder einen Garten entscheiden. "Vielen reicht eine kleine Terrasse oder ein Balkon", so der Bankchef. Vor allem vom obersten Geschoss werde ein traumhafter Blick über Harsefeld möglich sein.

Auch das Gebäude selbst bietet eine wesentlich attraktivere Optik als der Vorgängerbau: Die Fassade wird mit Steinen in roten bis rotbraunen Tönen verblendet und den Abschluss bildet ein flach geneigtes Walmdach. Damit die Front zur Friedrich-Huth-Straße nicht zu klotzig wirkt, wird das Bauwerk in jedem Geschoss ein wenig nach hinten versetzt.