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Künftig geht es "zackig" zu

Wann? 12.10.2014 09:00 Uhr bis 12.10.2014 14:00 Uhr

Wo? Schießstand, Im Wieh, 21698 Harsefeld DE
Günther Borchers (li.) und seine Vorstandskollegen planen die Sonderschau. Schützen-Vizepräsident Manfred Deden (2.v.re.) schaut interessiert zu
Harsefeld: Schießstand | jd. Harsefeld. Harsefelder Schützen als Retter in der Not: Briefmarkensammler erhalten Obdach. Im Harsefelder Schützenheim geht es künftig ziemlich "zackig" zu. Aber nicht, weil der Vereinskommandeur alle in Reih und Glied antreten lässt. Der Begriff "zackig" ist vielmehr wörtlich zu nehmen: Im Vereinsheim der Schützen haben die Briefmarkensammler Unterschlupf gefunden. Die Freunde der kleinen gezackten Postwertzeichen mussten ihr bisheriges Domizil im Hotel Eichhorn nach dessen konkursbedingter Schließung Hals über Kopf räumen. Nun präsentieren sich die Harsefelder Philatelisten, die im Verein "Briefmarken- und Münzenfreunde der Geest" zusammengeschlossen sind, erstmals mit einer Verkaufs-Ausstellung im Schützenheim: Am Sonntag, 12. Oktober, wird von 9 bis 14 Uhr eine Sammlerbörse ausgerichtet.

"Wir danken den Mitgliedern des Schützenvereins, dass sie uns so nett aufgenommen haben", sagt Günther Borchers. Der Vorsitzende der Briefmarken- und Münzenfreunde hatte sich nach dem unerwarteten Aus bei Eichhorn händeringend auf die Suche nach einem neuen Vereinslokal begeben. Doch geeignete Räume, in denen die Sammler regelmäßige Tauschabende oder Zusammenkünfte abhalten können, sind in Harsefeld gar nicht so einfach zu finden. Schließlich kam die Zusage von den Schützen. Deren Schießstand im Wieh verfügt über zwei Versammlungsräume und bietet somit genug Platz, wenn die Briefmarken- und Münzenfreunde dort ab und an ihre Sammlungen ausbreiten.

Für die Sammlerbörse haben sich laut Borchers bereits 80 Sammler und Händler angemeldet. Auch der Verein baut einen Verkaufsstand auf: Die Harsefelder haben neue Ganzsachen mit Leuchtturm-Motiven im Angebot. Ebenfalls vertreten sein wird das Briefmarken-Team der Deutschen Post: Es bietet am "gelben Schalter" einen Sonderstempel an, der das Polarforschungsschiff "Gauß" zeigt.

Dem Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß ist auch eine Sonderschau im Foyer des Harsefelder Rathauses gewidmet. Zu sehen gibt es dort außerdem eine "Heimatsammlung" mit Ansichtskarten und kleinen philatelistischen Kostbarkeiten aus Harsefeld. Abgerundet wird die Ausstellung mit Exponaten zum Thema Privatpost.

• Weitere Infos unter www.briefmarken-harsefeld.de