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Lieder zur Begrüßung: Erste Bewohner ziehen in Ahlerstedter Seniorenresidenz

Die Kinder überreichten den Senioren Blumensträuße
jd. Ahlerstedt. "Nach sechs langen Jahren sind wir endlich am Ziel", freut sich Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt. Er schaute vorbei, als am vergangenen Freitag die ersten zehn Bewohner ihre Zimmer in der neuen Seniorenresidenz bezogen. Den Bau des Pflegeheims kann Arndt als persönlichen Erfolg verbuchen: Seiner Beharrlichkeit ist es letztlich zu verdanken, dass trotz anfänglicher Rückschläge mit der Bremer Residenz-Gruppe ein renommierter Betreiber gefunden wurde. Außer Arndt waren noch die "Hasengruppe" des Ahlersteder Regenbogen-Kindergartens gekommen, um die Senioren in ihrem neuen Domizil willkommen zu heißen: Die Kita-"Zwerge" trugen Lieder vor und überreichten Blumensträuße.

Die Hortgruppe war nicht ohne Grund zur Begrüßung mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen eingeladen worden: Die "Häschen" aus der Kita beziehen künftig ihre warmen Mahlzeiten von der Küche der Seniorenresidenz. Pflegedienstleiterin Jasmina Pflüger hofft, dass der Besuch der Kinder der Auftakt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten ist und Jung und Alt noch häufig zusammenkommen, sobald sich die Bewohner eingelebt haben.

Eine, die sicher nicht viel Zeit zum Einleben benötigt, ist Else Heins: Die 92-Jährige wohnte bis vor wenigen Monaten nur ein paar Gehminuten entfernt in der Ahlerstedter Ortsmitte. Da sie es nicht mehr schaffte, allein den Haushalt zu führen, ging sie zunächst in ein Pflegeheim in Harsefeld. Nun ist die alte Dame froh, wieder dort zu sein, wo sie fast ihr ganzes Leben verbrachte. Sie freut sich auf kurze Spaziergänge und einen kleinen Plausch mit ihren alten Nachbarn. "Mit meinem Rollator bin ich ich noch ganz gut zu Fuß unterwegs", meint Else Heins.

Nicht mehr ganz so mobil ist Lieschen Daske (84). Sie ist bei Touren außerhalb des Heims auf den Rollstuhl angewiesen. Um mit ihr eine kleine Tour zu unternehmen, mussten die Töchter, die rund um Ahlerstedt wohnen, bisher nach Kutenholz fahren. "Jetzt sind die Kinder viel schneller bei mir", freut sich die Seniorin.