Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Nächtlicher Flammenzauber im Harsefelder Klosterpark

(Foto: Hendrik Nölle)
jd. Harsefeld. Feuer und Wasser vertragen sich eigentlich nicht. Doch im Harsefelder Klosterpark bildeten beide Elemente am vergangenen Freitag eine harmonische Einheit: Zu nächtlicher Stunde erhellten 2.000 Lichter das "grüne Herz" des Geestfleckens und illuminierte Bäume erstrahlten in bunten Farben. Die vielen Flammen und Lichter spiegelten sich in den Teichen und Wasserläufen des Parks wider. Überall glitzerte und funkelte es.
Scharen von Spaziergängern waren spätabends rund um die Klosterruinen unterwegs, um das von der Feuerkünstlerin Maren Eisler aus Hannover inszenierte Lichterspektakel zu bestaunen. Höhepunkt war die Flammen-Show vor der Kirche: Eisler spielte buchstäblich mit dem Feuer und ließ in einem fulminanten Finale die Funken sprühen.
Das Publikum war begeistert - der Funke sprang bei den meisten Besuchern über. "Das muss unbedingt wiederholt werden", äußerten sich viele spontan über das Lichter-Schauspiel. Als gegen Mitternacht die Kerzen ausgepustet wurden, machten sich die Menschen nach einem Abend voller neuer und faszinierender Eindrücke auf den Heimweg.
Mit den Schweinwerfern um die Wette strahlte Mit-Organisatorin May-Britt Müller vom Harsefelder Stadtmarketing: "Wir hatten schon befürchtet, dass die Aktion ins Wasser fällt." Den ganzen Tag über hatte es geregnet. Doch zum Abend hin, als Dutzende von Helfern anrückten, um die Lichter zu entzünden, ließen die Schauer nach - zum Glück: Denn Feuer und Wasser von oben vertragen sich wirklich nicht.