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Nur halbseitig durch Harsefeld: Bauarbeiten in der Herrenstraße beginnen

Die Karte zeigt die Umleitungen Grafik:msr
jd. Harsefeld. Jetzt wird es ernst für die Autofahrer: In Harsefeld gibt es seit Montag ein neues Nadelöhr für den Verkehr. In der wichtigsten Durchgangsstraße des Ortes, der Herrenstraße, haben jetzt die lange angekündigten Bauarbeiten begonnen. Zwischen dem Kreisel am Sande und dem Gierenberg wird die Fahrbahn mitsamt Untergrund saniert. Dabei werden auch sämtliche Versorgungsleitungen und die Kanalisationsrohre erneuert. Da die Bagger bis zu drei Meter tief ins Erdreich vordringen müssen, werden sich die Arbeiten über Monate hinziehen. Vor allem die Pendler müssen längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen.
Hauptsächlich betroffen sind die Autofahrer, die in Richtung Stade unterwegs sind. In dieser Fahrtrichtung bleibt die Herrenstraße bis zum Herbst gesperrt. Eine weiträumige Umleitung ist ab Ahlerstedt über Kakerbeck, Bargstedt und Ohrensen zum Kreisel Linah ausgeschildert. Eine weitere Ausweichstrecke führt in Harsefeld über die Ortsumgehung und die Straße Im Sande. Wer aus der Gegenrichtung kommt, muss keine Umwege in Kauf nehmen: Der Verkehr wird halbseitig mal auf der linken, mal auf der rechten Fahrbahnseite an der Baustelle vorbeigeführt. Die Herrenstraße wird in diesem Teilabschnitt damit quasi zur Einbahnstraße.
Die Zufahrt von der oberen Herrenstraße ab dem Kreisel bei Geli zum Rathaus bleibt während der gesamten Bauphase frei. Wer innerörtliche "Schleichwege" vorzieht, kann es mit der Schulstraße versuchen. Seitens der Verwaltung wurde aber bereits angekündigt, dort keine Halte- und Parkverbotsschilder aufzustellen. Dahinter steckt offenbar folgendes Kalkül: Die parkenden Pkw sollen die Autofahrer davon abhalten, mit hohem Tempo durch die eher schmale Straße zu rauschen.